Games Music Hörbücher Fitness MyTone Alle Services
vodafone.de

Start-up DeepL führt neuartige Übersetzungsfunktion ein

Das Start-up DeepL kann bislang mit seiner Übersetzungssoftware in der Konkurrenz mit großen KI-Playern wie Google gut mithalten. Damit das so bleibt, müssen sich die Kölner ständig verbessern.
DeepL Übersetzer
DeepL hat eine neuartige Übersetzungsfunktion vorgestellt, die interaktive Bearbeitungsvorschläge für noch genauere Übersetzungsergebnisse bieten soll. © Christoph Dernbach/dpa

Das Kölner KI-Start-up DeepL hat eine neuartige Übersetzungsfunktion vorgestellt, die interaktive Bearbeitungsvorschläge für noch genauere Übersetzungsergebnisse bieten soll. Die «Clarify»-Funktion, beziehe die Nutzerinnen und Nutzer aktiv in den Übersetzungsprozess ein und helfe ihnen dabei, unklare oder mehrdeutige Textstellen nach ihren Wünschen anzupassen, sagte der CEO und Gründer des Unternehmens, Jaroslaw Kutylowski. Dies sorge für eine persönlichere, ansprechendere Benutzererfahrung und bessere, differenziertere Übersetzungen.

Starker Wettbewerb

DeepL muss sich international in einem starken Wettbewerb behaupten. So hat Google mit Gemini eine große KI-Lösung im Programm, die auch Übersetzungen unterstützt. Microsoft bietet für seine Videokonferenz-Anwendung Teams ebenfalls Live-Übersetzungen an. Allerdings war es dem Kölner Unternehmen auch in der Vergangenheit gelungen, im Wettbewerb mit Google Translate und anderen Angeboten großer Anbieter aus den USA mitzuhalten. 

Nach einer Finanzierungsrunde im Mai 2024 wird DeepL mit zwei Milliarden US-Dollar (1,85 Mrd. Euro) bewertet. Das wertvollste KI-Start-up Deutschlands hatte sein Produktportfolio zuletzt um eine Echtzeit-Funktion für Live-Übersetzungen sowie einen Schreibassistenten mit Künstlicher Intelligenz (DeepL Write Pro) erweitert. Zuvor hatte DeepL eine neue Generation seines Sprachmodells (LLM) auf den Markt gebracht, um die Qualität seiner maschinellen Übersetzungen messbar zu erhöhen.

«Hilft wie ein Kollege»

KI entwickele sich zunehmend zu einem unverzichtbaren Sparringspartner im Berufsleben, sagte Kutylowski. Die «Clarify»-Funktion biete einen personalisierten Ansatz für die Interaktion mit der DeepL-Plattform während des gesamten Übersetzungsprozesses. «Man kann die Funktion wie einen Kollegen betrachten, der Nutzer proaktiv einbezieht und ihnen hilft, ihren Übersetzungen den letzten Schliff zu geben und die hohe Qualität zu erreichen, die für die geschäftliche Kommunikation erforderlich ist.»

DeepL wird nach eigenen Angaben von rund 200.000 Unternehmen und Behörden sowie Millionen von Privatkunden in 228 Märkten weltweit genutzt. Das 2017 von Kutylowski gegründete Unternehmen zählt inzwischen über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Das Supertalent 2025: Alle Infos zu Start, Jury & Moderator:innen der 17. Staffel
Tv & kino
Das Supertalent 2025: Alle Infos zu Start, Jury & Moderator:innen der 17. Staffel
Germanys Next Topmodel 2025: Alle Updates zur Show in unserem GNTM-Ticker
Tv & kino
Germanys Next Topmodel 2025: Alle Updates zur Show in unserem GNTM-Ticker
Elton Johns grandioses Spätwerk mit Brandi Carlile
Musik news
Elton Johns grandioses Spätwerk mit Brandi Carlile
Kings League Germany mit Vodafone: Start, Teams und Besonderheiten der Fußball-Liga im Überblick
Internet news & surftipps
Kings League Germany mit Vodafone: Start, Teams und Besonderheiten der Fußball-Liga im Überblick
Nintendo Switch 2
Internet news & surftipps
Nintendo Switch 2: So spielt es sich auf der neuen Konsole
Nintendo Switch 2
Internet news & surftipps
Switch 2 mit Chat, Maus-Feature und «Mario Kart World»
Ski alpin: Italienische Meisterschaften
Sport news
Auch Kreuzbandriss: Brignone-Verletzung noch viel schlimmer
Paar joggt gemeinsam in der Stadt
Gesundheit
Ausdauertraining: Wie anstrengend muss es sein?