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Xiaomi 12T im Test: Mittelklassen-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera

Das Xiaomi 12T ist in der oberen Mittelklasse angesiedelt, bietet aber ein paar Features, die normalerweise Smartphones der Oberklasse vorbehalten sind. Das Highlight des 549,90 Euro (UVP) teure Android-Smartphone ist die Hauptkamera, die mit 108 Megapixeln auflöst. Außerdem bietet das Xiaomi 12T einen 6,7-Zoll-AMOLED-Bildschirm und einen großen Akku mit 5.000 Milli-Ampèrestunden (mAh) Kapazität.
Xiaomi 12T im Test: Mittelklassen-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi 12T im Test: Mittelklassen-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi 12T im Test: Mittelklassen-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera
Xiaomi 12T im Test: Mittelklassen-Smartphone mit 108-Megapixel-Kamera

Ein Vodafone-Tarif, der gut zum Xiaomi 12T passt, ist der Tarif CallYa Digital. Hier bekommt man für 20 Euro für vier Wochen Laufzeit eine All-Net-Flat für Telefonate und SMS innerhalb Deutschlands sowie 15 GB

Gehäuse

Das Xiaomi 12T misst 163,1 x 75,9 x 8,6 Millimeter und wiegt 202 Gramm. Das Gehäuse ist zwar solide verarbeitet, doch ein Wasser- und Staubschutz. Allerdings hat der chinesische Hersteller eine Schutzhülle aus durchsichtigem Plastik beigelegt.

Display

Der AMOLED-Bildschirm des Xiaomi 12T misst 6,7 Zoll in der Diagonalen und löst mit 2.712 x 1.220 Pixeln auf. Dadurch ergibt sich eine für diese Preisklasse sehr gute Pixeldichte von 446 ppi. Die Bildfrequenz kann auf bis zu 120 Hertz eingestellt werden, was vor allem beim Spielen und Betrachten von Videos von Vorteil ist.

Der Fingerabdruck-Scanner ist im Display des Xiaomi 12T integriert und funktioniert tadellos. Alternativ kann der Bildschirm per Gesichtserkennung entsperrt werden.

Prozessor

Der Prozessor des Xiaomi 12T ist ein 2,85 Gigahertz schneller Dimensity 8100 Ultra. Im Benchmark-Test Basemark 3.0 erzielt das Mittelklasse-Smartphone 436,75 Punkte, was fast an das Niveau der Oberklasse heranreicht.

Speicher

Die CPU wird von acht GB Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher des Xiaomi 12T misst in der Basisversion 128 GB. Daneben gibt es ein Top-Modell mit 256 GB internem Speicher. Beide Varianten können leider keine Speicherkarten aufnehmen.

Software

Das Xiaomi 12T läuft ab Werk auf Android 12. Auf dieses Google-Betriebssystem hat der chinesische Hersteller seine Benutzeroberfläche MIUI in der Version 13.0.10 aufgesetzt. Das hat den Nachteil, dass alle installierten Apps auf dem Homescreen erscheinen. Um Ordnung zu schaffen, kann man aber Ordner erstellen.

Akku

Der Akku des Xiaomi 12T ist fest verbaut und hat eine stattliche Kapazität von 5.000 mAh. Deshalb schafft das chinesische Smartphone in der Praxis rund 40 Stunden mit einer Akkuladung. Dank 120-Watt-Ladegerät ist der Akku innerhalb von nur 30 Minuten wieder aufgeladen.

Kameras

Die Hauptkamera des Xiaomi 12T nimmt Videos in 4K-Qualität und Fotos mit einer Auflösung von bis zu 108 MP auf. Standardmäßig werden allerdings neun Pixel zu einem zusammengefügt:

TAGAUFNAHME

Dank Ultra-Pixel-Technologie sind Aufnahmen der Hauptkamera schön scharf
 © Tom MeyerDank Ultra-Pixel-Technologie sind Aufnahmen der Hauptkamera schön scharf © Tom Meyer

Bei Nachtaufnahmen hilft dem Xiaomi 12T ein helles LED-Blitzlicht:

NACHTAUFNAHME

Nachtaufnahmen des Xiaomi 12T weisen keine Unschärfen auf
 © Tom MeyerNachtaufnahmen des Xiaomi 12T weisen keine Unschärfen auf © Tom Meyer

Die zweite Linse auf der Rückseite des Smartphones ist eine Ultraweitwinkel-Kamera, die zwar nur mit acht MP auflöst, aber ein Sichtfeld von immerhin 120 Grad abdeckt:

ULTRAWEITWINKEL

Ultraweitwinkel-Fotos des Xiaomi 12T haben fast keine Verzerrungen am Bildrand
 © Tom MeyerUltraweitwinkel-Fotos des Xiaomi 12T haben fast keine Verzerrungen am Bildrand © Tom Meyer

Darüber hinaus verfügt das Xiaomi 12T über eine Zwei-MP-Makro-Kamera, die qualitativ leider nicht mit den beiden anderen Objektiven mithalten kann. Bokeh-Aufnahmen sind für das Android-Smartphone aber kein Problem:

BOKEH

Bokeh-Bilder schießt das Xiaomi 12T im Porträt-Modus
 © Tom MeyerBokeh-Bilder schießt das Xiaomi 12T im Porträt-Modus © Tom Meyer

Die Frontkamera des Xiaomi 12T bietet zwar nur eine Full-HD-Video-Auflösung, prduziert dafür aber Selfies mit bis zu 20 MP:

SELFIE TAG

Die Selfie-Kamera des Xiaomi 12T erfasst jedes Detail
 © Tom MeyerDie Selfie-Kamera des Xiaomi 12T erfasst jedes Detail © Tom Meyer

Das Display-Fotolicht erweist sich beim Einsatz im Dunklen als nicht sonderlich stark:

SELFIE NACHT

Nacht-Selfies des Xiaomi 12T sind etwas zu dunkel, aber dafür auch nicht unscharf
 © Tom MeyerNacht-Selfies des Xiaomi 12T sind etwas zu dunkel, aber dafür auch nicht unscharf © Tom Meyer

Sound

Die Stereo-Lautsprecher des Xiaomi 12T bieten einen klaren und kräftigen Klang. Zudem ist die Audio-Technologie Dolby Atmos an Bord. Ein Stereo-Headset wird vom Hersteller leider nicht mitgeliefert und aufgrund der schmalen Bauweise fehlt eine Audio-Buchse.

Konnektivität

Das Xiaomi 12T verfügt über Bluetooth 5.3, NFC, WLAN 802.11 a/b/g und den schnellen Mobilfunkstandard 5G. Im 5G-Netz von Vodafone in Düsseldorf erreicht es bis zu 693 Megabit pro Sekunde (MBit/s) im Download und 119 MBit/s im Upload – das sind sehr gute Werte!

Auch im LTE-Netz von Vodafone ist das Xiaomi 12T nicht gerade langsam unterwegs. Unsere Praxismessungen ergeben bis zu 374 MBit/s im Download und 76 MBit/s im Upload.

Sprach- und Empfangsqualität

Die Empfangsqualität des Xiaomi 12T lässt zu wünschen übrig. So reißt der Empfang gerade in Gebäuden oder Tunneln schon mal ab und kommt nur schwer zustande. Die Sprachqualität ist hingegen durchgehend gut.

Fazit und Empfehlung

Das Xiaomi 12T punkt mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis, da es zu Preisen ab 549,90 (UVP) eine 108-MP-Hauptkamera, einen 120-Hz-AMOLED-Bildschirm, einen 2,85 GHz schnellen Prozessor, viel Speicherplatz, klar klingende Stereo-Lautsprecher und modernes Android 12 bietet.

Leider ist das Xiaomi 12T weder wasser- noch staudicht. Stereo-Headsets werden nicht mitgeliefert und eine Audio-Buchse ist auch nicht vorhanden. Darüber hinaus ist die Indoor-Empfangsqualität schlecht.

© Tom Meyer
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