Update für die Corona-Warn-App: Das sind die neuen Funktionen

Die Corona-Warn-App wird vom Projekt-Team des Robert Koch-Instituts (RKI) immer weiterentwickelt. Wir fassen zusammen, welche neuen Funktionen die Version 2.21 zu bieten hat.

Zwar gerät die Corona-Pandemie immer mehr in Vergessenheit, nachdem in den meisten Bundesländern fast alle Restriktionen fallengelassen worden sind und nunmehr die Nachrichten vom Krieg in der Ukraine die Schlagzeilen dominieren, doch richtig vorbei ist der Schrecken ja immer noch nicht. Die aktuelle bundesweite Inzidenz liegt immer noch weit im dreistelligen Bereich und tagtäglich stecken sich Tausende Menschen meist mit der Omikron-Variante des Corona-Virus an. Da bleibt die Corona-Warn-App ein wirksames Mittel, um gegen die Ausbreitung des Virus zu kämpfen.

Gute Nachrichten für Familien

Die neue Version der vom RKI entwickelten Corona-Warn-App bringt vor allem Familien deutliche Erleichterungen. Nach dem Update auf die Version 2.21 können Nutzer nicht nur eigene Tests, sondern auch die Tests anderer Familienmitglieder registrieren und verwalten, d.h man kann in der App Testergebnisse oder digitale Testzertifikate für die gesamte Familie anfordern.

Insbesondere für minderjährige Kinder, die in der Regel ja noch kein eigenes Smartphone haben, ist das sicherlich eine Erleichterung. Nachteil: Das Warnen anderer Benutzer bei einem positiven Testergebnis ist nicht möglich, da sich ein Smartphone immer nur auf einen Account, also den Hauptnutzer, bezieht. Die Warnfunktion der App basiert nämlich darauf, dass Smartphones untereinander IDs austauschen und die App auf Basis dieser Daten später eine Warnung ausspielen kann, wenn der Nutzer mutmaßlich Kontakt zu jemandem hatte, der später positiv getestet wurde. Dieses Prinzip setzt voraus, dass das jeweilige Smartphone immer auch dort ist, wo der Nutzer ist.

Leichte Handhabung

Die Handhabung der neuen Funktion der Corona-Warn-App ist kinderleicht. Vor dem Scannen muss man auswählen, ob man einen eigenen Test oder den eines Familienmitglieds einscannt. Zudem muss auch der Name der getesteten Person zur Ausstellung des Zertifikats hinterlegt werden, und zwar genauso, wie er im Testzertifikat hinterlegt ist. Wenn dort also zwei Vornamen aufgeführt sind, muss dies entsprechend in der App eingegeben werden.

Wenn das Testergebnis nicht mehr benötigt wird, kann man es löschen. Zunächst kann man es aber erst einmal nur in den Papierkorb verschieben, wo es dann nach einer Zeitspanne von 30 Tagen endgültig gelöscht wird. Der Papierkorb bietet den Vorteil, dass die Daten nicht final verloren sind, falls man ein Testzertifikat einmal aus Versehen gelöscht haben sollte, denn es gibt eine Funktion zum Wiederherstellen von Zertifikaten.

Genauere Infos zum Impfstatus

Mit der Version 2.21 der Corona-Warn-App gibt es endlich die Möglichkeit z.B. eine Einreisebehörde oder Restaurant-Personal mit genaueren Infos zum eigenen Impfstatus zu versorgen. So sind die Texte zum Impfstatus, die unter den digitalen Corona-Zertifikaten der eingetragenen Nutzer stehen, an die verschiedenen Szenarien angepasst. Die Person, die das Zertifikat scannt, sieht folglich gleich, ob z.B. ein Schutz gegen das Corona-Virus durch Genesung vorliegt oder eine Impfung nach einer länger zurückliegenden Genesung empfohlen wird.

Ob die Version der Corona-Warn-App auf Ihrem Smartphone auf dem neuesten Stand ist, erfahren Sie, indem Sie die Corona-Warn-App-Seite im Google Play Store bzw. im Apple AppStore aufrufen. Ist die eigene App-Version veraltet oder noch nicht automatisch auf den neuesten Stand gebracht worden, lässt sich die Software über einen dann dort angezeigten Button manuell updaten. Damit die Corona-Warn-App tadellos funktionieren kann, muss außerdem Bluetooth-Schnittstelle aktiv sein.

© Tom Meyer
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