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iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone

Jedes Jahr bringt Apple eine neue Version seines Betriebssystems für das iPhone heraus: 2024 handelt es sich dabei um iOS 18. Wie im Vorfeld vermutet setzt der Hersteller für das Update unter anderem auf neue generative KI-Funktionen. 
iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone
iOS 18: KI & Co. – diese Funktionen kommen auf Dein iPhone © picture alliance / Sipa USA | SOPA Images

Bei der WWDC am 10. Juni 2024 hat Apple iOS 18 endlich vorgestellt, auch die zweite Beta für Entwickler:innen ist bereits verfügbar. Was Du zum Release, zur Public Beta und den neuen Funktionen wissen musst, erfährst Du im Folgenden.

iOS-18-Neuerungen: Das Wichtigste in Kürze

• Apple hat iOS 18 auf der WWDC 2024 am 10. Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

• Ab September 2024 wird das neue Betriebssystem voraussichtlich ausgerollt.

• Das Update bringt neue KI-Funktionen mit, die unter dem Namen Apple Intelligence laufen.

• Darüber hinaus gibt es neue Features für einen flexiblen Homescreen und neue Bedienungshilfen.

iMessaging per Satellit macht Kommunikation unabhängig von einer Internetverbindung; allerdings erstmal nur in den USA.

Release von iOS 18: Wann erscheint das Betriebssystem?

Wie erwartet hat Apple iOS 18 und iPadOS 18 auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) am 10. Juni 2024 der Öffentlichkeit vorgestellt. Zeitgleich ist die erste Beta für Entwickler:innen erschienen, am 24. Juni hat Apple bereits die zweite Beta für Entwickler:innen geliefert. Die erste Public Beta will der Hersteller im Juli 2024 veröffentlichen.

WWDC 2024: Neue KI-Funktionen für iOS 18 und Co. – die Highlights im Überblick

Die finale Version rollt dann wahrscheinlich Mitte September 2024 aus. Das iPhone 16 wird vermutlich zeitgleich mit iOS 18 auf den Markt kommen – und die neue Version ab Werk mitbringen.

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Einige iOS-18-Funktionen kommen später – oder vorerst gar nicht

Einen Haken gibt es allerdings: Nicht alle Funktionen von iOS 18 erscheinen bereits im Herbst 2024. Einige Feature sollen zu einem späteren Zeitpunkt ausgerollt werden. Dazu gehören zum Beispiel einige neue Emojis, neue Interaktionsmöglichkeiten für iPhone und Mac sowie Verbesserungen für Apples Mail- und Home-App.

Nutzer:innen in der EU müssen vorerst auch auf Apples neue KI-Funktionen verzichten, die das Unternehmen unter dem Banner „Apple Intelligence” bewirbt. Laut Apple sind die strengen Vorgaben des Digital Market Acts ein Hauptgrund dafür, dass Apple Intelligence erst einmal nicht nach Europa kommt.

iOS 18: So installierst Du die Public Beta

Generell empfehlen wir Dir, eine iOS-Beta nicht auf Deinem Hauptgerät zu testen. Da die neue Software noch nicht fehlerfrei ist, kannst Du nicht ausschließen, dass das Gerät abstürzt oder Du gar wichtige Daten verlierst.

iPhone 16: Diese Farben soll es geben

Ab Juli 2024 kannst Du folgendermaßen am Betaprogramm von iOS 18 teilnehmen:

    • Besuche die offizielle Webseite von Apples Betaprogramm.

    • Wähle den „Registrieren“-Button und gib Deine Apple-ID an.

    • Apple sendet danach einen Bestätigungscode an Dein iPhone, den Du eingeben musst.

    • Nachdem Du den Nutzungsvereinbarungen zugestimmt hast, öffnest Du den Browser Deines iPhones.

Öffne die Webseite „beta.apple.com/profile” und lade das Profil für die iOS-18-Beta herunter. Nach der Installation (in den Einstellungen unter „Profil laden”) kannst Du zu „Allgemein | Softwareupdate” wechseln und die Betaversion dort herunterladen.

Welche Geräte unterstützt das neue iPhone-Betriebssystem?

Das iOS-Update wird für das iPhone Xs und jüngere iPhone-Modelle erscheinen. Somit können alle Modelle, auf denen bereits iOS 17 läuft, das Update installieren. Mehr dazu liest Du hier in unserem ausführlichen Artikel.

Allerdings: Die KI-Funktionen und Apple Intelligence sollen in ganzem Umfang ausschließlich dem iPhone 15 Pro, 15 Pro Max und der kommenden iPhone-16-Reihe vorbehalten sein.

Homescreen, Sperrbildschirm und Kontrollzentrum: Das ist neu

Als iPhone-Nutzer:in bekommst Du mit iOS 18 die Möglichkeit, den Homescreen, den Sperrbildschirm und das Kontrollzentrum stärker zu individualisieren. So kannst Du zum Beispiel Apps und Widgets beliebig auf dem Homescreen platzieren. Außerdem kannst Du sie einheitlich einfärben oder in der Größe verändern, um dem Homescreen einen besonders eleganten Look zu verleihen.

Zwischen den einzelnen Elementen kann nach Wunsch auch eine ganze Reihe leer bleiben – so wie es das Android-Betriebssystem bereits länger ermöglicht.

Wir erinnern uns: Unter iOS 17 und älter orientieren sich die Apps und Widgets auf dem Homescreen noch an einem unsichtbaren Rasterfenster. Möchtest Du eine leere Stelle schaffen, musst Du bislang noch auf Drittanbieter-Anwendungen wie „Widgetsmith” oder Apples Kurzbefehle-App setzen.

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Auf dem Sperrbildschirm kannst Du mit iOS 18 erstmals die Tasten am unteren Rand anpassen, Optionen aus der Controls Gallery wählen oder Steuerelemente ganz entfernen. Mit der Aktionstaste des iPhone 15 Pro und iPhone 15 Pro Max kannst Du schnell eine beliebige Funktion aus der Controls Gallery ausführen.

Das Kontrollzentrum hat Apple ebenfalls überarbeitet, um Nutzer:innen leichteren Zugriff auf alltägliche Funktionen zu ermöglichen. Dazu gehören etwa Medienwiedergabe, Home Steuerung und Konnektivität. Du kannst Steuerelemente aus unterstützten Fremd-Apps anderer Anbieter zum Kontrollzentrum hinzufügen, um Dein Smart Home zu erweitern oder Social Media zu nutzen.

Apple Intelligence: Mehr künstliche Intelligenz für iPhone und Siri

Künstliche Intelligenz (KI) ist bei Apple zwar nicht ganz neu. Aber der Hersteller hat sie bislang eher zurückhaltend verwendet, zum Beispiel bei Kamera und Autokorrektur. Generative KI kam bisher nicht zum Einsatz, also künstliche Intelligenz, die aus vorhandenen Informationen neue Inhalte generieren kann.

ChatGPT: Diese Befehle musst Du kennen

Populär wurde diese Technologie mit ChatGPT von OpenAI. Google und Microsoft haben inzwischen ebenfalls Chatbots veröffentlicht, die ChatGPT sehr ähnlich sind. Nun springt auch Apple auf den Zug auf und setzt mit iOS 18 und iPadOS 18 verstärkt auf die Technologie.

Aber was kann Apple Intelligence? Sie ist von Grund auf in das Betriebssystem integriert und bringt zum Beispiel neue Möglichkeiten, um das Schreiben und die Kommunikation zu vereinfachen. Integrierte Writing Tools können etwa Texte umschreiben, lektorieren und zusammenfassen.

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Besonders im Zusammenspiel mit Fotos kannst Du Dich in Nachrichten an andere künftig noch besser ausdrücken. Ähnliche Funktion kennen wir unter anderem von Googles Pixel 8 Pro. Mit „Image Playground” in iOS 18 kannst Du in Sekundenschnelle Bilder erstellen und dabei zwischen drei Stilen wählen: Animation, Illustration oder Sketch. „Image Playground” ist direkt in Anwendungen wie Nachrichten integriert, funktioniert aber auch als eigenständige App.

Pixel 8 Pro im Test: Fotowunder und rundes Gesamtkonzept – so stark ist das KI-Handy

In Fotos kannst Du außerdem Stories erstellen, indem Du eine Beschreibung angibst. Passend dazu wählt Apple Intelligence entsprechende Fotos oder Videos und erstellt Dir eine Story, basierend auf bestimmten Themen. Das „Clean-Up”-Tool kann hingegen störende Objekte im Hintergrund erkennen und entfernen.

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Auch Siri soll intelligenter werden

Mit Apple Intelligence macht auch Siri einen Schritt nach vorne. Wir erinnern uns: Mit dem letzten Update auf die aktuelle iOS-Version hat Siri wenige neue Features dazubekommen. So ist es seither nicht mehr nötig, „Hey Siri” zu sagen, um die Sprachassistenz aufzuwecken – „Siri” genügt. Außerdem kann die Assistenz jetzt Folgefragen erkennen und beantworten. Du musst sie dafür nicht jedes Mal neu aktivieren.

Ab iOS 18 soll sich Siri noch persönlicher und inhaltlicher relevanter präsentieren. Du kannst der Assistenz Anfragen per Texteingabe schicken und zwischen Text und Stimme variieren. Weitere Funktionen werden folgen.

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Neu in iOS 18: Nachrichten über Satellit

Zumindest in den USA führt iOS 18 zum ersten Mal Nachrichten über Satellit ein. Das kann außerordentlich praktisch sein, wenn Du aktuell keine Mobilfunk- oder Internetverbindung hast. Bisher war die Satellitenverbindung nur dazu da, um Notrufe abzusetzen.

Über die Dynamic Island kannst Du jederzeit einsehen, ob Dein Gerät mit einem Satelliten verbunden ist. Da iMessage speziell für den Datenschutz entwickelt worden ist, sind Nachrichten via iMessages auch über Satellit permanent verschlüsselt.

Das Feature funktioniert aktuell für die iPhone-14- und -15-Reihe. Wann es auch in Deutschland Einzug hält, bleibt abzuwarten.

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Messaging-Standard RCS ab 2024 auf dem iPhone

Wie bereits vermutet ist auch der Messaging-Standard RCS Teil des neuen Betriebssystems. Damit kannst Du künftig problemlos Nachrichten an Kontakte senden, die kein Apple-Gerät nutzen.

RCS auf dem iPhone: Das musst Du zu der Änderung wissen

Die RCS-Unterstützung soll in Chats zu einer besseren Zusammenarbeit zwischen iPhone und Android-Smartphones führen und zum Beispiel folgende Vorteile bieten:

• Teilen von Fotos und Videos in höherer Auflösung

• verbesserte Gruppenchats

• Funktionen wie Lesebestätigungen

Updates auch für Mail

iPhone-Nutzer:innen sollen künftig die Möglichkeit haben, ihren Posteingang besser zu verwalten. So gibt es Kategorisierungen auf dem Gerät, die eintreffende E-Mails sortiert. Besonders praktisch: Die Mail-App bekommt eine neue gebündelte Ansicht, die Dir zum Beispiel alle Mails einer Quelle zusammenfasst.

Neue Passwörter-App

Ähnlich zu Googles Passwortmanager beinhaltet das Apple-Update auf iOS 18 eine Passwörter-App basierend auf dem alten Schlüsselbund. Mit ihr kannst Du auf Deine Passwörter und Bestätigungscodes zugreifen und sofort erkennen, falls es Schwachstellen oder Datenlecks gibt.

Neue Bedienungshilfen

Schon im Mai 2024 hatte Apple zahlreiche neue Bedienungshilfen vorgestellt, die im Rahmen von iOS 18 erscheinen werden. So ist das iOS-Betriebssystem mit einer Funktion ausgestattet, die Dich das iPhone mit den Augen steuern lässt. Apple hat das „Eye Tracking”, das mit KI arbeitet, speziell für Personen mit körperlichen Einschränkungen entwickelt.

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Außerdem hat Apple die Funktion „Music Haptics” für Apple Music angekündigt. Sie richtet sich an Nutzer:innen, die taub sind oder nur ein eingeschränktes Hörvermögen haben, und sendet Vibrationsmuster passend zur Musik aus. „Vocal Shortcuts” macht es möglich, eigene Äußerungen für Siri festzulegen, um Kurzbefehle zu starten und komplexe Aufgaben auszuführen.

Mit „Listen for Atypical Speech” soll eine erweiterte Spracherkennungsfunktion für Nutzer:innen mit angeborenen oder progressiven Beeinträchtigungen des Sprachvermögens kommen, die mit maschinellem Lernen auf dem Gerät funktioniert.

Diese Funktionen bietet iOS 18 außerdem

Über die genannten Features hinaus bietet das iPhone-Update außerdem folgende Neuerungen:

Spielmodus: Apple hat stabilere Bildraten und schnellere Reaktionen von drahtlosem Zubehör angekündigt, zum Beispiel AirPods oder Controller.

Apple Music: Share Play ermöglicht gemeinsames Musikhören via HomePod oder Apple TV.

Notizen-App: Eingegebene Formeln kannst Du direkt via „Math Notes” lösen oder berechnen.

Health-App: Überarbeitet, damit Ersthelfer:innen im Notfall schneller und einfacher die nötigen Informationen finden können.

Notruf SOS Livevideo: Diese App kann Livevideos mit Notrufzentralen teilen, damit noch schneller Hilfe kommt.

Apple Pay: Neue Zahlungsmöglichkeiten im Anmarsch, darunter Guthaben aus Bonusprogrammen oder Ratenzahlung.

Home-App: Gastzugang für fremde Nutzer:innen angekündigt, die kurzzeitig Zugriff auf Smart-Home-Geräte brauchen.

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© Vodafone GmbH ⁄ Constantin Flemming
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