Bloßer Ersatz von Verbrennern durch E-Autos reicht nicht

Die Klimaziele im Verkehrssektor sind mit dem Umstieg auf E-Autos allein nicht zu erreichen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts. Die Anzahl der Fahrzeuge muss demnach deutlich sinken - auch auf dem Land.
Auch wenn alle Verbrenner gegen E-Autos ausgetauscht würden, können die Klimaziele damit nicht erreicht werden. Wichtig ist, die Anzahl der Pkws insgesamt zu senken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Fraunhofer-Instituts. © Sven Hoppe/dpa

Für die Erreichung der Klimaziele braucht es einer neuen Studie zufolge auch in ländlichen Regionen mehr Elektromobilität. Mit einem bloßen Austausch aller Verbrenner durch Batterieantriebe sei es aber auch dort nicht getan, heißt es in der Untersuchung, die das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (Fit) im Auftrag des Naturschutzbunds Nabu durchgeführt und nun vorgestellt hat.

Schließlich verursache auch ein Elektroauto in der Herstellung und Entsorgung Treibhausgase. Tatsache sei deshalb, «dass auch die Anzahl an Personenkraftwägen (Pkws) deutlich sinken muss», schreiben die Autorinnen und Autoren.

Langfristig müssten «auch im ländlichen Raum alternative Mobilitätsformen ausgebaut werden». «Hierzu existieren bereits vielfältige Ideen», darunter Linien-Taxis, Bedarfslinienverkehr oder Sharing-Angebote.

Mit Blick auf Elektroautos komme es neben einer intelligenten Ladeinfrastruktur auf dem Land unter anderem auch darauf an, wo und wann die Autos geladen werden. So zeige sich, «dass das Zuhauseladen um 16 Uhr bei einem mittleren Anteil an erneuerbaren Stromquellen im Netz weniger Treibhausgasemissionen verursacht als das Laden um 18 Uhr», teilte der Nabu auf Basis der Studie mit.

Vergleiche man zudem das Laden am Nachmittag zu Hause mit dem Laden zur Mittagszeit am Arbeitsplatz, «so zeigt sich, dass durch den hohen Anteil von erneuerbarer beziehungsweise Photovoltaik-Energie die Emissionen nahezu auf die Hälfte reduziert werden.»

© dpa
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