Viele empfehlenswert: Tretroller für Kinder im Test

Ab einem gewissen Alter werden Kinder mobil und freuen sich an Fahrzeugen wie Tretrollern. Doch welche sind gut und sicher? Die Stiftung Warentest hat 16 Modelle auf Herz und Nieren geprüft.

Tretroller fördern die motorische Entwicklung bei Kindern, schulen den Sinn fürs Gleichgewicht und bereiten die Kleinen aufs Fahrrad vor, so die Stiftung Warentest. Und sie machen Spaß. Für die aktuelle «test»-Ausgabe (12/2022) haben die Experten 16 Modelle für zwei Altersgruppen unter die Lupe genommen.

Insgesamt schneidet mit sieben Rollern fast die Hälfte «gut» ab. Vier Modelle sind «befriedigend», und drei werden als «ausreichend» betrachtet. Wegen Schadstoffen in den Griffen beziehungsweise im Trittbrett fallen aber auch zwei Roller mit «mangelhaft» durch.

Kleineren Kinder sind auf drei Rädern unterwegs

Die fünf kleineren Roller für Kinder ab zwei Jahren rollen jeweils auf drei Rädern - fast immer sind zwei vorn. Sie lassen sich entweder per Lenker oder Gewichtsverlagerung steuern. Hier hat der «Puky R1» für 80 Euro und als einziger mit einem großen Vorderrad die Nase vorn. Damit rollen Kinder auch über kleine Huckel. Den «Scoot and Ride Highwaykick 1» für 100 Euro können sie auch mit Sitz fahren.

«Der Hudora Flitzkids 2.0 Skate Wonders» für 80 Euro ist als Dritter im Bunde «gut». Zwei Roller für 95 und 50 Euro schneiden «befriedigend» und «ausreichend» ab. Fazit der Tester: «Die Modelle sind robust und rollen prima auf ebener Strecke.»

Klappbar und mit zwei Rädern fahren die Älteren

Bei den elf stets zweirädrigen Modellen für Kinder ab fünf und sechs Jahren eignen sich solche mit großen Rädern auch für unbefestigte Wege. Für den Transport lassen sie sich alle klappen.

Bester Roller und «gut» ist hier der «Six Degrees Aluminium Scooter 205 mm» für 90 Euro. Dahinter folgen der «Puky Speedus One» für 130 Euro und der Preistipp «Decathlon Oxelo Scooter Mid 5» für 70 Euro. Ebenfalls «gut»: der «Hudora Big Wheel 205» für 119 Euro.

Drei Roller sind «befriedigend». Bei einem der zwei als «ausreichend» bewerteten besteht beim Klappen Quetschgefahr für die Finger. Zwei Modelle fielen wegen Schadstoffen mit «mangelhaft» durch.

Den Roller optimalerweise mit dem Kind zusammen kaufen

«Am besten kauft man den Roller zusammen mit dem Kind», rät Claudia Till von der Stiftung Warentest. So wird gleich klar, ob das Modell wirklich die richtige Größe hat und das Kind damit klarkommt.

Bei höhenverstellbaren Lenkerstangen darauf achten, dass diese nicht gleich ganz herausgezogen werden müssen, um zu passen. «Sonst wächst der Roller nicht mehr mit», sagt Till.

© dpa
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