In der Dämmerung auf erhöhtes Wildunfall-Risiko einstellen

10.09.2021 Zum Herbst kreuzt jetzt wieder mehr Wild die Straßen. Autofahrer sollten wissen, wann das höchste Risiko besteht - und wie sie im Ernstfall reagieren.

Im Herbst häufen sich wieder die Wildunfälle - besonders groß ist das Risiko in der Morgen- und in der Abenddämmerung. Foto: Benjamin Nolte/dpa-tmn © dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Wenn es im Herbst morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt das Risiko von Wildunfällen. Dann sollten Autofahrer vor allem auf Straßen, die durch Waldgebiete und dicht bewachsene Feldern führen, besonders vorausschauend fahren. Dazu rät die Sachverständigenorganisation GTÜ.

Morgens und abends wechseln Wildtiere in der Dämmerung besonders oft die Futterplätze. Nur rund ein Viertel aller Wildunfälle ereignen sich nach Angaben der Experten tagsüber.

Auf den Ernstfall sollten Autofahrer vorbereitet sein: Taucht im Scheinwerferlicht urplötzlich ein Wildtier auf der Fahrbahn auf, sollten Autofahrer eine Vollbremsung machen und dabei die Spur halten, rät die GTÜ. Ausweichmanöver sollten dabei vermieden werden. «Hupen und gegebenenfalls Abblenden kann helfen, das Tier zur Flucht zu bewegen», empfiehlt die Organisation.

Nach Wildunfall immer die Polizei verständigen

Kommt es zum Zusammenprall, stellt der Fahrer die Warnblinkanlage ein und sichert mit angelegter Warnweste die Unfallstelle mit einem Warndreieck. Wurde jemand verletzt, sollte unter der Rufnummer 112 der Rettungsdienst alarmiert und gegebenenfalls Erste Hilfe geleistet werden. Autofahrer sollten laut GTÜ immer die Polizei rufen, die den Unfall auch dem zuständigen Jäger, Jagdpächter oder Förster meldet. 

Für Schäden am Auto durch einen Unfall mit Haarwild – dazu zählen Rehe, Wildschweine, Hirsche, Füchse oder Hasen - kommt die Teilkaskoversicherung auf. Laut der GTÜ bieten manche Versicherungen auch einen Schutz für Unfälle mit sämtlichen Tierarten an. Um bei der Schadensregulierung sicher zu gehen, können sich Autofahrer zum Beispiel vom zuständigen Förster eine Wildunfallbescheinigung geben lassen. Die Kosten dafür betragen bis zu 25 Euro, erklärt die GTÜ. 

© dpa-infocom GmbH

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