Welche Filter beeinflussen die Motorleistung?

Das Auto ist in der Regel ein langlebiger Begleiter und als solcher will es regelmäßig gepflegt und gewartet werden. Das betrifft nicht nur die Karosserie und die Innenausstattung, sondern auch das Herzstück des Automobils: den Motorraum und seine Filter.
© pixabay.com / dearcompany

Welche Filter sind im Auto verbaut und warum?

Zwei verschiedene Filter sind im Motorraum verbaut, die direkten Einfluss auf die Motorleistung und den Kraftstoffverbrauch haben. Dabei handelt es sich um den Kraftstofffilter und um den Luftfilter. Kraftstofffilter unterscheiden sich je nach Kraftstofftyp sehr. Während Benzinfilter nicht allzu groß sind, erkennt man Dieselfilter an ihrer Größe, da sie mehr Stoffe herausfiltern können müssen. Das ist deshalb so wichtig, weil sich Staub, Rost und Co. negativ auf die Brennleistung des Motors auswirken können und somit dem Auto schaden.

Luftfilter können sich ebenso auf die Leistung des Motors auswirken, da sie alle möglichen Verunreinigungen aus der Umwelt herausfiltern, bevor die für den Prozess des Verbrennens unabkömmliche Luft an den Motor kommt. Blätter, Insekten oder Staub können sonst den Motor verstopfen.

Wie oft müssen die Filter gewechselt werden?

Luftfilter müssen nach spätestens 10.000 Kilometern gewechselt werden. Besser wäre es aber, wenn sie schon nach 5.000 bis 8.000 Kilometern gewechselt werden. Sie sind leicht zu wechseln und können relativ unproblematisch selbst gereinigt werden. Hierzu kann der Filter ganz einfach ausgeblasen und der Dreck heraus geschüttelt werden. Hierbei ist besonders darauf zu achten, grobe Verunreinigungen sanft zu entfernen, damit der Filter nicht beschädigt wird.
Vorsicht ist bei feuchten oder öligen Flecken geboten. Sie weisen auf ein Ölleck hin oder auf einen defekten Radiator. Größere Schäden weisen zudem auf mögliche Schäden an Kolben oder Zylindern hin. Diese sollten in solch einem Fall dringend kontrolliert werden, da größere Partikel in den Brennkammern des Motors ernsthafte Fehlfunktionen verursachen können. Ein Austausch des Kraftstofffilters ist Herstellerabhängig und somit im Serviceheft vermerkt. Kraftstofffilter, egal ob Benzinfilter oder Dieselfilter, sollten besser nicht eigenständig gewechselt werden, da die Gefahr zu groß ist, sie zu beschädigen. In einer guten Werkstatt gehört ein Filterwechsel zur Routine und ist innerhalb einer halben Stunde erledigt. Allzu teuer ist diese Maßnahme in der Regel auch nicht.

Was geschieht, wenn der Filterwechsel zu lang her ist?

Ist der Filterwechsel schon zu lange nicht mehr gemacht worden, setzt sich der Filter mit der Zeit mehr und mehr zu oder wird zerstört. Irgendwann kann er größere wie kleinere Partikel nicht mehr aufnehmen und damit setzt seine Funktionsfähigkeit aus. Das kann zu schwerwiegenden Motorschäden führen.

Woran kann man erkennen, dass der Wechsel des Filters überfällig ist?

Dass der Filterwechsel überfällig ist, erkennt man an verschiedenen möglichen Symptomen beim Auto. Im Einzelfall müssen nicht alle zutreffen, allerdings wird es mit jedem hinzukommenden Symptom wahrscheinlicher, dass ein defekter oder verstopfter Filter das Problem ist.
Folgende Dinge könnten bei einem überfälligen Filterwechsel auffallen:

Bei einem nicht mehr funktionsfähigen Luftfilter kann es zu bläulich-schwarzen Verfärbungen der Abgase kommen, was immer auch ein Zeichen für einen erhöhten Schadstoffanteil, unter anderem Kohlenmonoxid, in den Abgasen ist. Es kann auch zu lauteren Motorgeräuschen oder einem Ruckeln beim Fahren kommen. In schlimmeren Fällen ist es gar nicht erst möglich, den Motor zu starten. Deutlich reduziert ist in jedem Fall die Motorleistung, während zugleich der Kraftstoffverbrauch erhöht ist.
Bei Filtern von verminderter Qualität oder beim regelmäßigen Befahren von staubigen Straßen kann es verfrüht zu einem Versagen des Filters kommen.

Wenn der Kraftstofffilter versagt, merkt man das in der Regel an einem starken Ruckeln des Motors (ähnlich wie beim Luftfilter), aber auch an Einspritzproblemen und immer häufigeren Fehlzündungen. Der Motor kann abrupt stoppen und generell ist die Motorleistung deutlich verringert. Das Motorengeräusch kann bei Betrieb zudem verändert klingen, während sich ein übelriechender Abgasgeruch abzeichnet.

Die Lebensdauer des Kraftstofffilters lässt sich vor allem durch das Tanken hochwertiger Kraftstoffe verlängern sowie durch das regelmäßige Volltanken, da sich auf diese Weise nicht so viele Ablagerungen bilden können.

Fazit

Ein regelmäßiger Filterwechsel beim Auto ist unabdingbar für den reibungslosen Betrieb eines Autos. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer des KFZ und seiner Bauteile deutlich und auch der Geldbeutel wird geschont, da der Kraftstoffverbrauch nicht steigt und größere Reparaturen vermieden werden, die am Motor und anderen Bauteilen anfallen können, wenn man die unterschiedlichen Filter nicht regelmäßig oder rechtzeitig wechselt.

Informationsquellen:
https://www.autodoc.de/autoteile/luftfilter-10360
http://www.sportwagen-infos.de/benzinfilter-kraftstofffilter/

© ek
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