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Fast 460 angehende Lehrer ins Referendariat gestartet

Rund 900 neue Lehrkräfte brauchen Hamburgs Schulen pro Jahr, um die Abgänge kompensieren zu können. Schulsenatorin Bekeris ist da zuversichtlich, gibt es doch nun so viele neue Referendare wie nie.
Lehrerin und Schüler
Ein Schüler meldet sich, während die Lehrerin an die Tafel schreibt. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris sieht die Stadt gegen den in vielen Bundesländern herrschenden Lehrkräftemangel an Schulen gut gerüstet. «Sorglos sollte man nie sein an der Stelle», sagte die SPD-Politikerin am Donnerstag. Aber Hamburg sei eine attraktive Stadt, in die junge Leute gerne kommen. «Ich glaube, wir schaffen das tatsächlich auch, viele hier in Hamburg zu halten.» Entsprechend sei sie auch zuversichtlich, die Schulen ausreichend mit Lehrerinnen und Lehrern versorgen zu können.

Zuvor hatte Bekeris 458 neue Referendarinnen und Referendare ins Rathaus zu einem feierlichen Akt eingeladen. Die angehenden Lehrkräfte, neun von ihnen mit ausländischen Lehramtsabschlüssen, waren am Donnerstag nach dem Studium in die zweite Phase ihrer Ausbildung gestartet. «Sie tragen eine große Verantwortung. Ihr Beruf ist wichtig, Sie sind wichtig», sagte Bekeris in Richtung der jungen Leute.

Nach Angaben der Schulbehörde sind so viele Nachwuchslehrkräfte wie noch nie in die 18-monatige Ausbildung gestartet. Inklusive der 458 neuen gebe es nun 1305 Referendarinnen und Referendare am Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI). Nach Berechnungen der Schulbehörde werden in Hamburg pro Jahr rund 900 neue Lehrkräfte benötigt, um die Abgänge an den Schulen zu kompensieren. Die Zahl der Bewerber um einen Ausbildungsplatz sei im Vergleich zum Vorjahr von 680 auf 714 gestiegen. Gleichzeitig nehme aber auch die Konkurrenz zwischen den Bundesländern um neue Lehrkräfte stark zu.

Wie in den Vorjahren sind die Gymnasien bei den angehenden Lehrkräften am begehrtesten. Auf die 161 Plätze haben sich den Angaben zufolge 297 Frauen und Männer beworben. Für die 98 Plätze für das Lehramt der Primar- und Sekundarstufe 1 gab es den Angaben zufolge 136 Bewerbungen, bei den 50 Plätzen für Berufsschullehrkräfte 68 Bewerbungen und für die 64 Plätze für Sonderschullehrkräfte 102 Bewerbungen. Um die 76 Plätze Lehramt an Grundschulen bemühten sich wiederum 111 Frauen und Männer.

Der Notendurchschnitt aus dem Studium liege bei den angehenden Lehrkräften bei 1,7. Ihr Durchschnittsalter betrage 29,8 Jahre - wobei die älteste Person 54 und die jüngste 23 Jahre alt sei. Mehr als zwei Drittel aller Nachwuchslehrkräfte seien weiblich. Die meisten Nachwuchslehrerinnen arbeiteten an Grundschulen, nämlich 89 Prozent, die meisten männlichen Nachwuchslehrkräfte - 40 Prozent - an Gymnasien.

© dpa
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