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Schöneberger zu KI: Bevorzuge den Austausch mit Menschen

Ein Avatar übernimmt die Moderation, ChatGPT schreibt Texte: KI-Anwendungen machen zum Teil auch vor dem Showbusiness keinen Halt. Auch bei «Verstehen Sie Spaß?» spielt eine virtuelle Figur eine Rolle.
Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger moderiert am Abend im Ersten eine Live-Ausgabe von «Verstehen Sie Spaß?». © Joerg Carstensen/dpa

Auch wenn Künstliche Intelligenz besser wird, will Barbara Schöneberger darauf verzichten. «Solange ich es selber machen kann, mache ich es selber», sagte die 49-Jährige, die heute (20.15 Uhr) im Ersten eine Live-Ausgabe von «Verstehen Sie Spaß?» moderiert. Darin spielt ein Avatar, eine virtuelle Figur, eine Rolle.

Sie habe mal vor einer Moderation versucht, diese mit Hilfe des Chatbots ChatGPT zu erstellen. «Da kam jedes Mal Abstruses bei raus», sagte Schöneberger. Das lasse sie lieber von ihrem Autoren machen.

Beeindruckt habe sie hingegen ein Experiment beim Radio, ihre Stimme gewissermaßen zu klonen. «Da war ich auf Italienisch, Französisch und Englisch eins zu eins zu hören», erzählte sie. «Da dachte ich, das ist vielleicht die Lösung meiner Probleme: Überall gleichzeitig zu sein. Geld verdienen, ohne physisch anwesend zu sein.»

Schöneberger spricht lieber mit Menschen

Insgesamt könne sie dem Trend aber nichts abgewinnen. Ob automatische Ansagen am Flughafen oder Hotelrezeptionen und Paketstationen ohne Personal: «Ich gehöre der Generation an, die bei der Taxizentrale anruft und mit einem Menschen sprechen will. Und den will ich dann auch zehn Minuten später anrufen, wenn das Taxi noch nicht da ist.»

Sie liebe den Austausch mit den Menschen, schwärmte Schöneberger. «Es gibt doch nichts Schöneres, als jemandem einen schönen Abend zu machen, jemandem eine Freude zu machen.» Das sei, was zählt. «Aus jedem Gespräch gehe ich noch mehr als Menschenfreund raus.»

Dabei mache es für sie keinen Unterschied, ob sie es wie in der Show vor versteckter Kamera mit Prominenten zu tun hat oder nicht. Auch unter den anderen Menschen gebe es Rampensäue, die um keine Antwort verlegen seien. Die dann reinzulegen, mache besonders Spaß.

Wer wird in der neuen Ausgabe hinters Licht geführt?

In der neuen Ausgabe wird Fernsehmoderatorin Esther Sedlaczek («Sportschau») hinters Licht geführt: Bei einer fingierten Veranstaltung soll sie ihren eigenen Avatar vorstellen - als Zukunft der Moderation. Doch das läuft gänzlich anders als geplant.

«Eine kleine Vorahnung, dass das eine oder andere nicht ganz «normal» läuft, hat sich bei mir ja schon im Laufe des Tages entwickelt», erinnerte die 37-jährige Sedlaczek. «Da kamen einfach einige Situationen zusammen.» Der Avatar «mit der einen oder anderen - gelinde gesagt - etwas unverschämten Frage war dann nur der Höhepunkt».

Ebenfalls unter den Gästen: Sänger Luca Hänni mit Ehefrau und Profi-Tänzerin Christina («Let's Dance»), die Schauspieler Oliver Korittke und Leonard Lansink («Wilsberg»), Sänger Max Raabe sowie Modedesigner und Moderator Guido Maria Kretschmer.

Kretschmer zu Gast - Rechtschreibfehler in neuem Buch

Der 58-Jährige soll das Hörbuch zu seinem Buch «19 521 Schritte: Vom Glück der unerwarteten Begegnung» einsprechen. Dabei erfährt er von einem Vorabexemplar, das an 1500 Medienleute, Kritiker und Influencer ging - doch an vielen Stellen nicht mit dem Original übereinstimmt.

Bei der Auflösung durch Schöneberger sei er wirklich erleichtert gewesen, berichtete Kretschmer. Nicht nur wegen des Buch-Chaos'. Die Atmosphäre im Tonstudio habe er überhaupt nicht gemocht. «Es war sehr hell und gar nicht gemütlich, wie ich es sonst beim Einsprechen eines Hörbuchs gewohnt bin», erklärte er. «Im Nachhinein wusste ich natürlich, dass es wegen der Dreharbeiten so war und habe mich sehr gefreut wieder zurück in die kleine, dunkle Lesekammer zu gehen.»

Moderatoren seien ihre liebsten Gäste, verriet Schöneberger. «Die wissen genau, worauf es ankommt.» Manche Schauspieler etwa seien eher verunsichert und wollten nicht so im Vordergrund stehen. Aber bei Moderatoren sei das anders. «Die sind auf dem Punkt da.»

© dpa
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