«The Masked Singer»: Cherno Jobatey war die Möwe

Eine gut gelaunte Möwe muss bei «The Masked Singer» die Maske abnehmen. Ein Mitglied des Rateteams kam dem Vogel schon vor der Enthüllung auf die Schliche.
Moderator Cherno Jobatey wurde unter anderem als Gesicht des Morgenmagazins im ZDF bekannt. © Rolf Vennenbernd/dpa

Fernsehmoderator Cherno Jobatey ist in der ProSieben-Show «The Masked Singer» als Möwe enttarnt worden. Der 56-Jährige erhielt in Köln die wenigsten Zuschauerstimmen und musste deshalb seine Maske abnehmen.

Traurig über sein Ausscheiden zeigte sich der Journalist aber nicht: «Ich hatte eine Menge Spaß», sagte Jobatey. Am schwierigsten sei es gewesen, in den überdimensionalen Möwenfüßen, die zu seinem Kostüm gehörten, auf der Bühne zu tanzen. «Das haben wir geübt wie die Blöden.»

Als er für die Show angefragt wurde, habe er das zuerst für einen Scherz gehalten, erzählte der 56-Jährige. «Danke an die Coaches, die mir hier Tanzen und Singen beigebracht haben.» Er gab eine Version von «There's a Party» (DJ Bobo) zum Besten - mit schiefen Tönen, aber sichtlich Spaß an der Sache.

Der Moderator wurde unter anderem als Gesicht des Morgenmagazins im ZDF bekannt. Von 1998 bis 2002 präsentierte er außerdem die ARD-Sendung «Verstehen Sie Spaß?».

Aus dem Rateteam tippte zunächst nur Ruth Moschner richtig auf Jobatey als Möwe. Rea Garvey vermutete dagegen einen anderen Journalisten unter der Maske und nannte Ingo Zamperoni. Giovanni Zarrella, der als Rategast im Studio war, legte sich vor der Entscheidung auf Handballprofi Pascal Hens fest. Im Gespräch waren zudem die Komiker Bastian Pastewka und Thomas Hermanns.

Alien fehlte wegen Corona-Infektion

Wegen eines Corona-Falls unter den Kandidaten fehlte in dieser Sendung die Alien-Figur mit Namen «Galax'Sis». Das Fabelwesen sei «trotz vollständiger Impfung» an Covid-19 erkrankt, teilte ProSieben mit. «Mir geht es gut und ich hoffe, dass ich nächste Woche in der dritten Show wieder auf der Bühne singen kann», sagte «Galax'Sis» laut Mitteilung des Senders.

Wieder genesen und zurück im Studio war dagegen Moderator Matthias Opdenhövel. Der 51-Jährige hatte in der vergangenen Woche ebenfalls wegen einer Corona-Infektion zu Hause bleiben müssen.

Bei «The Masked Singer» treten Promis als Sänger auf, verstecken ihre Identität aber hinter Masken und aufwendigen Kostümen. Nur ihre Stimme und ein paar Hinweise lassen erahnen, wer auf der Bühne stehen könnte. Die Stars werden enttarnt, sobald sie nicht genügend Stimmen bekommen oder am Ende gewinnen.

Im Rennen sind nach Jobateys Ausscheiden nun noch acht Kandidaten - darunter ein glitzernder Seestern, eine Discokugel und ein Koala auf einem Dreirad. Aktuell läuft die sechste Staffel der Show.

© dpa
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