Die Filmstarts der Woche

James Cameron reist mit uns erneut ins digitale Wunderland Pandora, ein Liebespaar erlebt im Pariser «Bataclan» einen Alptraum, und in den Schweizer Bergen entfaltet sich eine schwierige Beziehung.

Auf nach Pandora mit «Avatar 2 - The Way of Water»

2009 setzte Regisseur James Cameron mit dem Science-Fiction-Abenteuer «Avatar - Aufbruch nach Pandora» neue Maßstäbe. Die Bewohner von Pandora kämpften darin gegen die Ausbeutung ihres Planeten durch die Menschen. Der Film mit seiner exzellenten 3-D-Technik und seinen faszinierenden Welten begeisterte Kritiker und Zuschauer gleichermaßen.

Nun bringt der Oscarpreisträger die Fortsetzung ins Kino. «Avatar 2 - The Way of Water» spielt zehn Jahre später. Der ehemalige US-Soldat Jake Sully und die Tochter des Häuptlings von Pandora, Neytiri, haben darin eine Familie gegründet. Doch die Abenteuer und der Kampf für den Erhalt von Pandora gehen weiter. In den Hauptrollen spielen wieder Stars wie Sam Worthington als Jake, Zoe Saldana als Neytiri und Sigourney Weaver als Forscherin Dr. Grace Augustine.

Avatar 2 - The Way of Water, Kinostart 14. Dezember, USA 2022, 193 Min., FSK ab 12, von James Cameron, mit Sam Worthington, Zoe Saldana und Sigourney Weaver

Filmdrama über den Anschlag auf das «Bataclan»

Berlin (dpa) - Der spanische Regisseur Isaki Lacuesta hat den Schrecken der «Bataclan»-Nacht im November 2015 zur Grundlage seines Film «Un año, una noche» («Frieden, Liebe und Death Metal») gemacht. Bei der Anschlagserie erschossen Terroristen während eines Konzerts im «Bataclan» sowie in Bars und Restaurants der beliebten Szene-Viertel 130 Menschen. Es gab 350 Verletzte. Die Geschichte erzählt von Céline (Noémie Merlant) und Ramón (Nahuel Pérez Biscayart). Das Paar geht am Abend des Anschlags auf das Konzert im «Bataclan». So zufällig, wie Céline und Ramón in den Überfall geraten, so glücklich überleben sie den Anschlag. Die Folgen verarbeiten beide sehr unterschiedlich. Lacuesta und das Team drehten am Originalschauplatz im «Bataclan», was dem Film beklemmende Momente verleiht.

Frieden, Liebe und Death Metal, von Isaki Lacuesta, mit Nahuel Pérez Biscayart, Noémie Merlant, Quim Gutiérrez, Alba Guilera, u.a., Spanien/Frankreich 2021, 100 Min., FSK12

Drama «Drei Winter» erzählt eine schwierige Story


Berlin (dpa) - Das Drama «Drei Winter» soll für die Schweiz ins Rennen um den Auslandsoscar gehen, nun kommt der Film ins Kino. Die Geschichte spielt in einem kleinen Bergdorf. Marco ist ein schweigsamer Typ, der gerne Eistee trinkt und eine Beziehung mit der Kellnerin und Postbotin Anna beginnt. Andere im Dorf haben Zweifel, ob das halten wird. Die Beiden heiraten. Dann wird bei Marco ein Gehirntumor diagnostiziert und sein Verhalten gerät außer Kontrolle. Regisseur Michael Koch erzählt die Geschichte mit sparsamen Mitteln und langen Einstellungen. Bei der Berlinale lief der Film im Wettbewerb und bekam von der Jury eine lobende Erwähnung.

Drei Winter, Schweiz/Deutschland 2022, 137 Minuten, FSK ab 12 Jahren, von Michael Koch, mit Michèle Brand, Simon Wisler, Elin Zgraggen

© dpa
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