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«Drag Race Germany»: Siegerin der ersten Staffel steht fest

Die Gewinnerin des deutschen Äquivalents vom internationalen Bildschirm-Erfolg «RuPaul's Drag Race» steht fest. Ihr Sieg markiert eine Premiere.
«Drag Race Germany»
Metamorkid (l-r), Pandora Nox und Yvonne Nightstand sind die Finalistinnen von «Drag Race Germany». © Paramount+/dpa

Nach langem Zittern steht die Gewinnerin der ersten Staffel von «Drag Race Germany» fest - sie heißt Pandora Nox. Die Österreicherin konnte sich im Finale des deutschsprachigen Ablegers der Realityshow «RuPaul's Drag Race» bei Paramount+ gegen ihre Kolleginnen Metamorkid und Yvonne Nightstand durchsetzen. Gewonnen hat sie nicht nur eine Krone und ein Zepter, sondern auch 100 000 Euro Preisgeld.

«Ich bin sprachlos», sagte Nox, als ihr die Krone am Ende der zwölften Folge von Moderatorin Barbie Breakout verliehen wurde. «Das ist alles?», scherzte diese - und beendete damit die erste Staffel des Formats, das seit September wöchentlich beim Streaminganbieter Paramount+ ausgestrahlt wurde. Die Serie war bereits im Sommer in Kolumbien gedreht worden.

Eine der wenigen cis-geschlechtlichen Teilnehmerinnen

Pandora Nox konnte die Jury in der letzten Folge mit dem Gesamtpaket ihrer Travestie-Kunst überzeugen. Es dürfte auch geholfen haben, dass die Tänzerin sich in der letzten Tanz-Challenge sichtlich wohl fühlte. Pandora Nox ist eine der wenigen cis-geschlechtlichen Frauen, die an einem der international erfolgreichen Formate teilgenommen hat - und die erste, die eines gewonnen hat. Cis bedeutet, dass sich die Person mit dem ihr bei der Geburt zugeschriebenen Geschlecht identifiziert. Es ist das Gegenstück zu Transidentität.

Die ebenfalls aus Österreich stammende Finalistin Metamorkid überzeugte die Jury mit ihrem Humor und den spektakulären Outfits, die sie am Ende jeder Episode auf dem Laufsteg präsentierte. So landete sie unter den letzten drei. Im Finale teilte sie noch intime Momente mit den Zuschauern, als sie sich der Moderatorin öffnete und über Ausgrenzung und Selbstverletzung sprach.

Die Dritte im Bunde war die Berlinern Yvonne Nightstand, die vor allem in den letzten Folgen ordentlich aufholte. Sie konnte mit ihrem Humor punkten und gewann auch in einer Folge, in der sich die Teilnehmerinnen besonders smart übereinander lustig machen sollten. Sie nähte viele ihrer Outfits für den Laufsteg selbst und wurde für ihre Entwicklung im Wettbewerb von der Jury gelobt.

«Tatort»-Parodien und Merkel-Looks

Im Laufe des Wettbewerbs wurde auch ein Musical namens «Drag-Ort» aufgeführt, eine transvestitische Parodie auf das deutsche Erfolgsformat «Tatort». Eine besondere Laufsteg-Challenge war die «Night of a Thousand Merkels», in der die Teilnehmerinnen ihren liebsten Look der Ex-Kanzlerin präsentieren sollten.

Alle zwölf Folgen der ersten Staffel «Drag Race Germany» werden beim Streaming-Anbieter Paramount+ in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgestrahlt.

© dpa ⁄ Jonathan Penschek, dpa
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