MIXTAPE 26 – Running Gag „Veröffentlichung“

11.09.2018 Vom großen Verzetteln und dem Versuch, da irgendwie Ordnung und Struktur rein zu bringen und warum der gemeine Musiker nur selten auch zum Manager taugt… (Toma Moon)

© The Lets / Steffen Gottschling

Ich hab hier abgeschlossene Produktionen im Archiv, das glaubt ihr nicht. Teilweise liegen die Platten seit zwei Jahren fertig gemixt und gemastert in der Schublade und ich frag mich manchmal, ob da überhaupt nochmal was kommt. Wenn die Band mal wieder am eigenen Anspruch scheitert, liegt das meist nicht daran, dass sie es musikalisch nicht drauf haben, sondern im Gegenteil: „das ist alles so gut geworden, das kann man doch nicht nur so nebenbei veröffentlichen, das muss man doch richtig machen…“ Das ist am Ende wie mit dem Saufen, in Maßen ist alles cool aber meistens bist du entweder der Typ, der sich Samstagnacht auf der Reeperbahn völlig fehl am Platz fühlt oder die liegst irgendwann halb bewusstlos in ner Seitenstraße und weißt am Sonntag nicht mehr, was passiert ist. Drei oder Vier Bier hättens auch getan und du würdest Sonntag gechillt am Frühstückstisch sitzen und von nem super Abend erzählen, aber nein, diese goldene Mitte mit ein wenig Zen und Feng Shui will sich einfach nicht finden lassen.  

 

Ich hab ja irgendwann beschlossen, euch am Werdegang von The Lets teilhaben zu lassen und so darf das auch diesmal wieder als Beispiel herhalten. Abgesehen von ein paar anderen Nebenbaustellen gibt es nämlich einfach kein Logo und ohne Logo kein Plattencover und ohne Cover keine Veröffentlichung. Das klingt total Banane, wenn ich das hier selbst so lese, ist aber ein wunderbares Beispiel für diese ungeordnete Verzettelung von Möchtegernmanagern, die eigentlich eher „Einermussesjamachenmanager“ heißen müssten, denn von Möchten kann hier ganz bestimmt nicht die Rede sein. Und genau da liegt das Problem. Alles, was nicht direkt mit der Musik zu tun hat, betrachtet der gemeine Musiker als notwendiges Übel, weil nun mal keiner da ist, der es sonst tun würde.

Also machen wir das jetzt anders, hab ich dann gesagt und jetzt seid ihr alle mitverantwortlich, wenn sich die Veröffentlichung nun noch weiter hinzieht. Hier kommt ihr jetzt also zur Facebook Seite von The Lets. Die Seite befindet sich übrigens seit 2015 nicht veröffentlicht im Bearbeitungsmodus… (falls der Facebook Link nicht funktionieren sollte, hat auch das mal wieder nicht geklappt… dann lächelt wissend in euch hinein und versucht das halt später nochmal). Wer ne Idee für ein passendes Logo hat, postet das einfach als Kommentar unter dem Aufruf. Musikalisch ist das so richtig erdiger, fast klassischer, aber moderner Rock’n’Roll, mit unfassbarer Stimme und tierischen Musikern. Nur um das mal klarzustellen, wenn wir Musiker und Produzenten von Rock’n’Roll quatschen, ist da nicht Elvis Presley & Co gemeint, sondern eher sowas wie ACDC, Motorhead oder die Rolling Stones. In den Siebzigern begannen die Hardrock-Bands sich so von Progressive- und Glam Rock Strömungen abzusetzen und jeder Fan gepflegter Heavy Metal Musik, versteht das auch so

Also ran da, macht nen coolen Schriftzug oder was auch immer und geht in die Geschichte ein, als Teil einer gerade erst beginnenden Erfolgsstory, ich schwör, die kommen mal ganz groß raus ;-)

 

Toma Moon, Inhaber und Geschäftsführer der Mondbasis Hamburg, ist vor allem kreativer Kopf, Produzent, Soundfetischist und Kommunikator. Als detailverliebter Perfektionist und konsequenter Geschmacksverstärker holt er auch das letzte Quäntchen Talent aus seinen Schützlingen heraus und ist als Dozent und Musikproduzent seit vielen Jahren mit Projekten wie der SchoolTour, dem Robert Johnson Guitar Award oder dem Wacken Music Camp in der Nachwuchsförderung engagiert... Mit viel Feingefühl, Geschmackssicherheit und Entscheidungskraft schafft der Musikproduzent, Tonarzt, A&R Manager, Multiinstrumentalist und Business Punk immer wieder großartige Klangbilder, schnell eine angenehme Atmosphäre und gilt als nicht aus der Ruhe zu bringender Problemlöser. Mehr Infos hier: Wikipedia

mondbasis-hamburg.de

© Mondbasis Hamburg ⁄ Toma Moon

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