Foo-Fighters-Gedenkkonzert für Taylor Hawkins

Im März war der Schlagzeuger Taylor Hawkins überraschend gestorben. Jetzt haben die Foo Fighters mit zahlreichen prominenten Gästen seiner gedacht.
Zahlreiche prominente Künstler haben an Taylor Hakwins erinnert. © Sean Cox/Mbc/PA Media/dpa

Die US-Rockband Foo Fighters hat mit einem emotionalen und spektakulären Konzert in London ihrem im März gestorbenen Schlagzeuger Taylor Hakwins gedacht. Die Gruppe um Frontmann Dave Grohl (53) trat am Samstag gemeinsam mit zahlreichen prominenten musikalischen Gästen im Wembley-Stadion auf, um an den Musiker zu erinnern. Überraschungsgast war Ex-Beatle Sir Paul McCartney.

Während des knapp sechsstündigen Konzerts standen unter anderem Ex-Oasis-Sänger Liam Gallagher, der frühere Police-Drummer Stewart Copeland, Wolfgang van Halen, die Pretenders, die James Gang, Geddy Lee und Alex Lifeson von der kanadischen Kultband Rush, Chic-Gitarrist Nile Rodgers und Starproduzent Mark Ronson auf der Bühne. Bei den meisten Musikern handelte es sich um Künstler, die Hawkins zu seinen Vorbildern zählte und mit denen er befreundet war.

Lauter Jubel für Paul McCartney

AC/DC-Sänger Brian Johnson sorgte mit «Back In Black» und «Let There Be Rock» für Stimmung in Wembley und wurde von Metallica-Drummer Lars Ulrich begleitet. Die Queen-Musiker Brian May und Roger Taylor spielten unter anderem den Klassiker «Somebody To Love», bei dem der britische ESC-Zweite Sam Ryder sang. Paul McCartney betrat gegen Ende der Show unter lautem Jubel die Bühne. Sir Paul spielte «Oh! Darling» mit Pretenders-Frontfrau Hynde und den Beatles-Song «Helter Skelter».

Foo-Fighters-Frontmann Dave Grohl, der eng mit Hawkins befreundet war, hatte während des Abends mehrfach mit den Tränen zu kämpfen. Emotionaler Höhepunkt des Abends: Beim Song «My Hero» spielte Hawkins' 16-jähriger Sohn Shane das Schlagzeug.

Fortsetzung in Los Angeles

Am 27. September steigt ein zweites Taylor-Hawkins-Tribute-Konzert in Los Angeles. Neben vielen Stars, die in London dabei waren, werden Miley Cyrus, Gene Simmons von Kiss, Alanis Morissette und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers erwartet. Die Einnahmen aus den Konzerten kommen den Stiftungen Music Support und Musicares zugute.

Taylor Hawkins war am 25. März auf Tournee tot in einem Hotelzimmer in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá aufgefunden worden. Die Todesursache wurde nicht bekannt gegeben. Bei einer gerichtsmedizinischen Untersuchung wurden allerdings verschiedene Substanzen in Hawkins' Körper festgestellt, darunter Marihuana, Antidepressiva, Benzodiazepine und Opioide.

© dpa

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