Christine And The Queens mit neuer Rockoper zurück

Héloïse Letissier - besser bekannt als Christine And The Queens - wird seit Jahren hoch gelobt. Jetzt kommt der Pop-Star mit einem Alter Ego zurück. Dabei spielt ein rotes Auto eine wichtige Rolle.
Das Cover des Albums «Redcar les adorables étoiles (prologue)» von Christine And The Queens. © -/Because Music/dpa

Héloïse Letissier identifiziert sich als nicht-binär und lässt Geschlechterklischees wie Relikte im Museum zurück. Mit einem neuen Projekt beerdigt Letissier - bisher bekannt als Christine And The Queens - aber zunächst auch die alte Figur.

Das neue Album «Redcar les adorables étoiles (prologue)» wird unter dem Alter Ego «Redcar» veröffentlicht. Es ist aber nicht nur ein Album, sondern ein ganzes Bühnenprojekt - oder wie Letissier es nennt: «Eine Rockoper».

Wie ist das Alter Ego entstanden? «Redcar kommt von red car», wie Letissier zum Album sagt. Also aus dem Englischen für «rotes Auto». Letissier arbeitete an dem Album und wunderte sich über vorbeifahrende rote Autos, die jeden schönen Gedanken etwa zur Liebe unterstrichen. Es sei ein Zeichen für die Hoffnung und Manifestation gewesen: «Rotes Auto immer dann, wenn du wissen willst, dass du im Licht stehst», so Letissier. Zudem ist das Alter Ego fluid - es bewegt sich zwischen den Geschlechtern.

Ein Gespräch mit den Sternen

Das Album, das mit dem Produzenten Mike Dean (Kanye West, Lana Del Rey, Jay-Z) aufgenommen wurde und den Letissier als «König des Sounds» bezeichnet, wirkt esoterisch und mystisch. Es handelt von der Sehnsucht nach etwas Größerem, etwas Heiligem. Bei «Combien de temps» etwa geht es um Zeit, die schneller vergeht, wenn man sie mit Geliebten verbringt, und langsamer, wenn man auf sie wartet. Das Konzept Zeit sei demnach ein Trugschluss. Das Lied «Les etolies» hingegen wirkt wie ein Gespräch mit den Sternen, die Letissier mit der toten Mutter verbinden. Die Texte der 13 Lieder wechseln dabei zwischen französisch und englisch.

Zum musikalischen Talent kann Héloïse Letissier als Folge eines Schauspielstudiums in Lyon auch auf eine enorme Bühnenpräsenz zurückgreifen. Im Musikvideo zur Single «La chanson du chevalier» beeindruckt Redcar mit Körperspannung und ausgefallener Choreographie. Musikalisch klingt das Album wie ein Konzertmitschnitt aus den 80er-Jahren. Es ist eine Mischung aus Elektro, Rock und synthetischen Pop, die sich ideal unter Serien wie «Dark» oder «Stranger Things» mischen könnte.

© dpa

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