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Mit Blink-182 zurück in die Jahrtausendwende

Mit ihrer neuen Platte «One More Time» blicken die Skate-Punk-Rocker Blink-182 zurück auf die Zeit ihrer größten Erfolge. Viele dürften darin auch Anklänge an das eigene Leben wiederentdecken.
Blink-182
Mark Hoppus, Bassist und Sänger der Band «Blink-182», beim Musikfestival Hurricane. © Sebastian Gollnow/dpa

Ein bisschen wehmütig, aber unbezwungen: Die Skate-Punk-Rocker von Blink-182 bringen mit ihrer neuen Platte «One More Time» das erste neue Album in ihrer klassischen Besetzung seit 2011 heraus. Es ist eine Reise in die Gefühlswelt der Zeit ihrer großen Erfolge in den späten 90er und frühen Nullerjahren.

Die Band aus dem kalifornischen Poway mit Bassist und Sänger Mark Hoppus (51), Drummer Travis Barker (47) und dem nach jahrelanger Abwesenheit wieder zurückgekehrten Gitarristen und Sänger Tom DeLonge (47) veröffentlicht die Platte inmitten einer Welt-Tournee. Diese führte sie zuletzt nach Manchester, an diesem Wochenende stehen sie in Las Vegas auf der Bühne.

Rückkehr zum Original

Obwohl Blink-182 auch mit Matt Skiba, der für DeLonge zwischen 2015 und 2022 eingesprungen war, in den vergangenen Jahren Erfolge feierte und immerhin zwei Studioalben («California» und «Nine») herausbrachte, fühlt es sich nach einer Rückkehr zum Original an.

Mit «One More Time» nehmen die drei Punk-Rock-Veteranen ihre Fans mit auf eine Tour durch die Gefühlswelt einer nicht so fernen und doch unwiederbringlichen Vergangenheit. «When We Were Young», «Fell in Love», «One More Time» sind Stücke, die das junge Lebensgefühl der späten 90er und frühen Nullerjahre beschwören. Eine Unbeschwertheit, die inzwischen den Sorgen um Klimawandel, Krieg und Unsicherheit gewichen ist - und der Tatsache, dass die Jugend von damals inzwischen dem mittleren Alter angehört.

Rückblick auf Schicksalsschläge

Doch es ist keine Nostalgie-Platte. Blink-182 sind nicht mehr die Jungs vom Skate-Park und sie versuchen auch nicht, diesen Eindruck zu erwecken, das wird bei den tiefschürfenden Songs klar. Sie sind Männer mit Narben, die auch auf Schicksalsschläge zurückblicken wie die Krebserkrankung von Hoppus im Jahr 2021 und den Flugunfall Barkers 2008, den er mit schweren Verletzungen überlebte. Auf beide Ereignisse spielen sie im Titelsong «One More Time» an mit der Zeile: «I wish they told us, it shouldn't take a sickness or airplanes falling out the sky.»

Musikalisch ist das Album vielseitig. Rasante Beats und gefühlvolle Songs wechseln sich ab. Dass sie es auch noch immer krachen lassen können, beweisen sie gleich zu Beginn mit «Anthem» und dem krawalligen «Shut Up». Und so ganz erwachsen sein wollen sie trotz allem nicht: Zu Beginn des Party-Songs «Dance With Me» ist der Satz zu hören: «Wenn ich Masturbation unterrichte, sage ich immer: "Habt Spaß damit".»

© dpa

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