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Barenboim verurteilt Hamas-Angriff aufs Schärfste

Seit vielen Jahren engagiert sich Daniel Barenboim auch mit seinem West-Eastern Divan Orchestra für den Frieden in Nahost. Die jüngste Entwicklung bezeichnet er als Tragödie.
Daniel Barenboim
Der Dirigent und Pianist Daniel Barenboim setzt sich seit vielen Jahren für Verständigung im Nahen Osten ein. © Soeren Stache/dpa

Der Dirigent Daniel Barenboim verfolgt die Entwicklung in Israel nach eigenen Worten «mit Entsetzen und größter Sorge». «Der Angriff der Hamas auf die israelische Zivilbevölkerung ist ein ungeheuerliches Verbrechen, das ich auf das Schärfste verurteile», schrieb der frühere langjährige Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper Unter den Linden auf seinem Instagram-Account.

Der in Argentinien als Kind russisch-jüdischer Auswanderer geborene Barenboim, der sowohl einen israelischen Pass wie auch ehrenhalber eine nicht offizielle palästinensische Staatsbürgerschaft besitzt, hat sich in der Vergangenheit mehrfach zur Entwicklung im Nahen Osten geäußert und eine Annäherung beider Seiten gefordert. Zusammen mit dem amerikanisch-palästinensischen Autor und Literaturkritiker Edward Said (1935-2003) hatte er 1999 das West-Eastern Divan Orchestra gegründet, das sich in der Berliner Barenboim-Said-Akademie aus jungen Musikerinnen und Musikern der Region zusammensetzt.

«Der Tod so vieler Menschen im Süden Israels und im Gazastreifen ist eine Tragödie, die noch lange Zeit nachwirken wird», schrieb Barenboim. «Das Ausmaß dieser menschlichen Tragödie zeigt sich nicht nur in den verlorenen Menschenleben, sondern auch in den Geiselnahmen, zerstörten Häusern und verwüsteten Gemeinden.» Gleichzeitig schrieb der 80-Jährige: «Die israelische Belagerung des Gazastreifens stellt eine Politik der kollektiven Bestrafung dar, die eine Verletzung der Menschenrechte ist.»

Barenboim erinnerte daran, Said und er hätten immer daran geglaubt, «dass der einzige Weg zum Frieden zwischen Israel und Palästina ein Weg ist, der auf Humanismus, Gerechtigkeit, Gleichheit und einem Ende der Besatzung basiert, und nicht auf militärischen Maßnahmen, und ich sehe mich heute mehr denn je in dieser Überzeugung bestätigt». Er sei in diesen schwierigen Zeiten solidarisch mit allen Opfern und ihren Familien.

© dpa
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