«Nerf Legends»: Schneller Shooter ohne Blut

09.12.2021 Plöpp statt Peng, Schaumstoffpfeil statt Kugelhagel - das gibt es mit der Nerf-Gun. Im Shooter «Nerf Legends» kommt die Hassliebe vieler Eltern auf den Bildschirm - ganz ohne Blutspritzer.

First Person Shooter sind zu blutig, aber irgendwie ist das Genre spannend? Wer nicht auf Waffengeknatter, Explosionen, Blut und Gruselmonster steht, könnte vielleicht «Nerf Legends» mögen.

Denn der Shooter in Hasbros Nerf-Welt kommt ohne übertriebene grafische Gewalt aus, ist aber trotzdem schnell und fordernd. Spielerinnen und Spieler landen in einer futuristischen Welt und treten mit Schaumstoff-Knarren gegen unzählige Roboter und Bossgegner an. Neben der reinen Fingergymnastik am Abzug gibt es kleine Rätsel, Sprungherausforderungen und Schalter-Rätsel-Parcours. Grafisch fühlt man sich nicht nur einmal an «Fortnite» erinnert - alles ist quietschbunt.

Single-Player-Spaß, Multiplayer-Unbekannt

Zum Start gibt es drei Schaumstoffkanonen, im Verlauf des Spiels schaltet man - entsprechende Erfolge vorausgesetzt - weitere zwölf frei. Das Handling der Waffen ist gewöhnungsbedürftig. Zum einen ist zielgenaues Schießen eine echte Herausforderung. Vielleicht eine Hommage an die geradezu serienmäßig schief fliegenden Schaumstoffprojektile, vielleicht noch fehlende Feinabstimmung. Zum anderen lädt man ständig nach, weil man höllisch schnell schießt, die Magazine aber recht klein sind.

Neben dem kurzweiligen Single-Player-Modus mit etlichen mehr oder weniger aufeinander aufbauenenden Leveln gibt es auch den Multiplayermodus, hier kann man gegen andere Nerf-Spieler aus aller Welt antreten. «Nerf Legends» ist nach Herstellerangaben Crossplay-fähig, man kann also auch gegen Spieler mit Konsolen anderer Hersteller oder PC-Spieler antreten. Hier ist allerdings noch nichts los. Wie viel Spaß der Multiplayer machen wird, muss sich also noch zeigen.

Ein wenig Politur könnten neben der Steuerung auch die Menüs vertragen, als intuitiv kann man die Navigation durch Charakter-Editor und Spielmodi wirklich nicht bezeichnen. Die deutsche Lokalisierung ist ebenfalls noch etwas holperig. Gesamteindruck: Ein Spiel mit Potenzial und noch einigen Baustellen.

«Nerf Legends» gibt es für PC, Nintendo Switch, Xbox und Playstation. Die bunte Plöpp-Orgie kostet rund 50 Euro.

© dpa-infocom GmbH

Weitere News

Top News

Sport news

Turnier in Melbourne: Australian Open: Frustrierter Zverev scheidet aus

People news

Musik: Warum Harry Wijnvoord jetzt einen Schlager singt

Auto news

Busfahrermangel : Tausende Kräfte fehlen

Musik news

Night Call: Years & Years werden offiziell zur Ein-Mann-Band

People news

Monaco: Caroline von Monaco feiert 65. Geburtstag

Internet news & surftipps

Telekommunikation: Mobilfunk-Masten erst bauen, dann genehmigen?

Internet news & surftipps

Studie: Internet verkraftet Wachstum des Datenverkehrs in Pandemie

Wohnen

Heizperiode: Gasspeicher leerer als sonst: Ist die Versorgung gefährdet?

Empfehlungen der Redaktion

Games

2D-Comic-Optik: «Out of Line»: Ein praktischer Speer für alle Fälle

Games news

Selbstfindungsreise: «Sable»: Spannende Reifeprüfung auf dem Wüstengleiter

Tv & kino

Komödie: Wo die Liebe hinfällt: «Generation Beziehungsunfähig»

Games news

Der Master Chief ist zurück: «Halo Infinite»: Noch mal ab in den Ring

Games news

Epische Kämpfe im Comic-Stil: «Death's Door»: Diese Krähe ist Seelensammler von Beruf

Das beste netz deutschlands

Adventure-Klassiker: Sechs richtig gut gealterte Spiele

Games

Pelztier mit Hut: In «Backbone» löst der Waschbärdetektiv den Fall

Games news

Trolle und Geister: «Röki»: Märchenhafte Rätsel im schwedischen Winterwunderland