St.-Pauli-Chef: «Bankrotterklärung» und «WM der Schande»

Präsident Oke Göttlich vom Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli hat den Fußballweltverband FIFA scharf attackiert. Auslöser war das Verbot der «One-Love»-Armbinde, die die Kapitäne einiger westeuropäischer Mannschaften bei der WM in Katar tragen wollten.
Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli. © Michael Schwartz/dpa

«Die Weltmeisterschaft 2022 wird (...) als eine WM der Schande in die Geschichte eingehen», schrieb der Präsident auf der Vereinsseite und in den sozialen Kanälen.

Die FIFA missbrauche ihre Macht, sagte Göttlich und betonte: «Das ist die endgültige Bankrotterklärung für einen Fußball, dessen Regeln nach Gutsherrenart von der FIFA diktiert werden. Viele Fans haben sich längst mit Grausen von diesem Fußball abgewandt. Sicherlich werden auch bald Sponsoren und Partner folgen.»

«Bereits die Diskussion über die Armbinde zeigt, wie grundlegend falsch die Vergabe der WM 2022 durch den Weltfußballverband war», meinte der 46 Jahre alte Vereinschef. Der FC St. Pauli werde weiterhin «für einen anderen, solidarischen und gerechten Fußball eintreten und kämpfen», lautete seine Ansage.

© dpa
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