Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

Unterhaltsames von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.
Jede WM ist auch immer ein Fest für die Fans: Anhänger von Marokko machen Stimmung. © Robert Michael/dpa

Planschen im Pool:

Harry Kane und seine Kollegen ließen es sich nach dem souveränen 3:0 gegen Senegal gut gehen. Statt am Montag im Camp in Al-Wakra in der Sonne auf dem Trainingsplatz zu schwitzen, gönnten sich die Startelfspieler der Three Lions einen Tag der Regeneration. Unter anderen Kane und Bukayo Saka planschten im hauseigenen Pool, wie Aufnahmen der Engländer bei Twitter zeigten. Ein Ball durfte aber auch bei den Übungen im Wasser nicht fehlen. Am Samstag bekommt es der EM-Zweite in Al-Chaur mit Weltmeister Frankreich zu tun.

Unfreiwillig nass:

Wenn Argentinien trainiert, ist immer reichlich was los am Rasenrand. Hinter der Absperrung zum Trainingsplatz postieren sich die Kamerateams, sobald Einlass gewährt wird auf Platz drei auf dem Campus der Universität von Katar. Und es geht um den besten Platz, möglichst nahe dran. Das aber birgt auch Gefahren. Denn bevor Lionel Messi, meist das begehrteste Objekt für die Kameraleute und Fotografen, den gepflegten Rasen betritt, wird dieser noch mal gewässert. Und die Sprinkleranlage hat einen guten Druck. Heißt, wer sich nicht schnell in Sicherheit bringt, wird nass. 

Zimmer frei:

Informationen zu Pressekonferenzen oder Trainingseinheiten gibt es von den Verbänden der WM-Teilnehmer oft über WhatsApp-Gruppen. Diese werden nun nach dem Ausscheiden einiger Teams auch für andere Dinge genutzt. Zimmer frei, lautet hier und da das Angebot für Reporter, die länger in Katar bleiben wollen und noch eine Unterkunft suchen.

Eingeschlafen:

Der kleine Sohn von Argentiniens Torwart Emiliano «Dibu» Martínez erlebte in Katar eine Premiere. Zum ersten Mal, so berichtet die Mama des Buben, sah er ein Spiel seines Papas mit der Nationalmannschaft live im Stadion. Beim ersten Tor habe er vor Angst geweint, als Argentinien durch Lionel Messi mit 1:0 beim 2:1 gegen Australien beim Einzug ins Viertelfinale in Führung gegangen und es mächtig laut geworden war im Stadion. In der 70. Minute sei er eingeschlafen und bei der Parade vom Papa kurz vor Ende des Spiels wieder wach geworden.    

Keine Reue:

Mit emotionalen Worten verabschiedete sich Trainer Hajime Moriyasu in Doha von den japanischen und internationalen Journalisten. «Ich bereue nichts», sagte der 54-Jährige einen Tag nach dem bitteren Elfmeterschießen-Aus gegen Kroatien in Al-Wakra. Die Asiaten sind nach 2010 und 2018 schon wieder ganz knapp in der Runde der letzten 16 gescheitert. «Ich habe alles getan, was ich konnte. Ich war nicht gut genug», fügte Moriyasu an. Der Chefcoach war trotzdem zufrieden, sein Team hatte in der Gruppenphase die beiden Ex-Weltmeister Deutschland und Spanien besiegt.

Schritt voraus:

Spieler predigen es, Trainer sagen es. Sie sagen es alle, sie sagen es immer. Es gehört zu den Weisheiten schlechthin. Erstmal nur den nächsten Schritt machen. Auch bei den Argentiniern ist das so. Das heißt in diesem Fall: Gedanken nur ans Viertelfinale, nur an die Niederlande, nur an diesen Freitag. Aber was tun, wenn der übernächste Schritt so verlockend ist? In argentinischen Medien jedenfalls beschäftigt man sich schon eingehend mit einem möglichen Halbfinale. Denn dann käme es zum Superclásico. Zum Duell Argentinien - Brasilien. Und das an einem 13., wie «Olé» beispielsweise hervorhob.

© dpa
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