Schweinsteiger: Bierhoff-Nachfolger soll unbequemer sein

Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger wünscht sich nach dem Aus für DFB-Direktor Oliver Bierhoff mehr unbequeme Figuren im Umfeld der Fußball-Nationalmannschaft.
Bastian Schweinsteiger, WM-Experte für die ARD. © Tom Weller/dpa

«Michael Ballack, Stefan Effenberg. Das sind Typen, die richtig anpacken können», sagte Schweinsteiger in der ARD. Er hoffe in der Nachfolge von Bierhoff auf jemanden, «der vielleicht unbequemer ist für die Spieler, vor dem die Spieler auch Respekt haben», erklärte der 38-Jährige.

In der sportlichen Leitung müsse nach drei enttäuschenden Turnieren die Richtung verändert werden. Der neue Verantwortliche müsse auf Trainer und Spieler einwirken und «eine andere Ansicht haben», sagte Schweinsteiger. Begeisternder Offensivfußball sei gut, aber er wünsche sich das auch in der Defensive.

Das Tempo von Bierhoffs Demission habe ihn überrascht, räumte der frühere Nationalspieler ein. Die Entscheidung sei aber richtig. Bierhoff habe zwar viel für den deutschen Fußball getan. Schweinsteiger aber meinte: «Es war jetzt auch Zeit, dass jemand anderes kommt. Das braucht die Nationalmannschaft.»

Auch wenn Bundestrainer Hansi Flick sich über den Verlust seines Vertrauensmanns Bierhoff beim Deutschen Fußball-Bund enttäuscht gezeigt hatte, sagte Schweinsteiger, er «gehe davon aus, dass Hansi weitermacht». Flicks Vertrag läuft noch bis zur Heim-Europameisterschaft 2024.

© dpa
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