Die Reaktionen zum WM-Spiel Deutschland-Japan

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihr WM-Auftaktspiel 1:2 (1:0) gegen Japan verloren. Die Deutsche Presse-Agentur hat die Reaktionen zur Partie gesammelt:
Bundestrainer Hansi Flick war nach der Niederlage natürlich enttäuscht. © Christian Charisius/dpa

Bundestrainer Hansi Flick: «Wir sind brutal enttäuscht. Wir sind zurecht mit 1:0 in Führung gegangen, das war mehr als verdient. Wir haben viele Torchancen nicht gemacht. Da muss man einfach sagen, da hat Japan uns, was die Effizienz angeht, klar geschlagen. Die individuellen Fehler, die wir gemacht haben, dürfen einfach nicht passieren. Wir müssen die Spieler jetzt aufbauen. Wir werden keine schöne Heimreise haben, weil jeder das jetzt im Kopf hat und sich jeder ärgert, dass wir das Spiel heute nicht gewonnen haben. Wir haben noch zwei Spiele.»

Manuel Neuer (Kapitän): «Das ist eine Riesenenttäuschung für uns, wir sind frustriert. Für mich ist es so knapp nach dem Spiel schwer zu verstehen, wie wir das aus der Hand gegeben haben.»

Ilkay Gündogan (Torschütze): «Wir haben es Japan zu einfach gemacht. Gerade beim zweiten Tor, ich weiß nicht, ob jemals bei einer WM ein einfacheres Tor erzielt wurde, das darf nicht passieren. Vorne hatten wir unfassbare Möglichkeiten und haben das zweite nicht erzielt. Wie die Tore gefallen sind, das darf uns nicht passieren.»

Thomas Müller: «An sich haben wir vom Gefühl her ein weite Strecken gutes Spiel gemacht. Aber die Effektivität hat an beiden Enden nicht gepasst. Es ist aberwitzig, dass wir hier mit einer Niederlage dastehen. Am Ende müssen wir uns die mangelnde Effizienz ganz klar vorwerfen. Wir müssen das aufarbeiten und sachlich bleiben.»

Joshua Kimmich: «In der zweiten Halbzeit hat Japan umgestellt und aktiver verteidigt. Wir sind nicht mehr ganz so einfach zu Torchancen gekommen. Wir müssen einfach das Spiel entscheiden. Wir müssen die Tore machen, damit wir das Spiel nicht offen halten. Dass wir ein zweites Gegentor kriegen, macht es nicht einfacher.»

Leon Goretzka: «Jetzt ist die Marschroute klar, wir müssen gewinnen. Wir sind extrem frustriert. Ab morgen versuchen wir wieder, uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Wir müssen die Gier vor dem Tor haben und mit Überzeugung den Abschluss machen. Wir müssen es weiter versuchen, was bleibt einem anderes übrig.»

Kai Havertz: «Alle 15 Spieler haben heute keine gute Leistung gebracht. Ich glaube, wir hatten viele gute Torchancen. Ich kann den Frust nach dem Spiel auf jeden Fall verstehen. Jetzt geht es darum, positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen. Wir müssen versuchen, das Blatt umzudrehen. Wir haben jetzt Druck auf dem Kessel. Aber wir haben genug erfahrene Spieler, um dem Druck standhalten zu können.»

© dpa
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