Schweiz-Coach Yakin erklärt Verzicht auf Shaqiri

Die Schweiz hofft vor dem Gruppenfinale bei der Fußball-WM in Katar gegen Serbien auf die Rückkehr von Schlüsselspieler Xherdan Shaqiri.
Der Schweizer Cheftrainer Murat Yakin beobachtet das Geschehen. © Natacha Pisarenko/AP/dpa

Man hätte es riskieren können, den 31-Jährigen am Montagabend trotz Oberschenkelproblemen gegen Brasilien (0:1) einzusetzen, sagte Nationaltrainer Murat Yakin. Dann wäre er womöglich aber auch für die Partie gegen Serbien am kommenden Freitag ausgefallen. In der kämpfen die Schweizer um den Einzug ins Achtelfinale. Aktuell stehen sie bei drei Punkten, Serbien bei einem.

Shaqiri, der frühere Profi des FC Bayern München, hatte gegen Brasilien 90 Minuten auf der Bank gesessen. Der Offensivmann habe sich tags zuvor «leicht den Muskel gezerrt», berichtete Yakin. «Klar hat er uns gefehlt.» Shaqiri, der inzwischen für den US-Club Chicago Fire spielt, könne durch seine Geschwindigkeit und genialen Momente immer wieder Akzente setzen, so der Trainer. An der Hälfte der letzten 24 Schweizer Tore bei Großereignissen (WM und EM) war Shaqiri direkt beteiligt. Den Mut zu mehr Risiko in der Offensive hatte Yakin gegen Rekordweltmeister Brasilien vermisst.

© dpa
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