Deutschlands Gruppengegner Spanien besiegt Jordanien 3:1

Die spanische Fußball-Nationalmannschaft hat ihr einziges Testspiel vor der Weltmeisterschaft in Katar gewonnen. Die Mannschaft von Nationaltrainer Luis Enrique setzte sich gegen Jordanien mit 3:1 (1:0) durch und zeigte sich zehn Tage vor dem WM-Spiel gegen die deutsche Elf (27. November) in Top-Form.  
Erzielte den frühen Treffer für Spanien im Testspiel gegen Jordanien: Ansu Fati. © Paul White/AP/dpa

Die Treffer für «La Roja» erzielten in der jordanischen Hauptstadt Amman im mit 25.000 Plätzen ausverkauften Stadion Kapitän Ansu Fati in der 12. Spielminute, Gavi (55.) und Williams (83.). Den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte Saleh nach einem Fehler von Azpilicueta in der 91. Minute. 

Der Weltmeister von 2010 spielte traditionell offensiv, war meist in Ballbesitz und gewann fast alle Zweikämpfe. Die Jordanier spielten defensiv, konnten jedoch einige Male gegen die weit vorn aufgestellten Spanier kontern. Dabei zeigte die spanische Verteidigung teilweise leichte Schwächen, die die Gastgeber aber meistens nicht zu nutzen wussten. Allerdings rangiert Spanien in der im Oktober veröffentlichten Rangliste der FIFA auf Platz sechs, die Jordanier hingegen nur auf Rang 86. 

Frühes Tor von Stürmerstar Ansu Fati

Mit Spannung war vor allem erwartet worden, wie sich Ansu Fati schlagen würde. Enrique hatte vor dem Spiel gesagt, Ansu sei in besserer Form als noch vor einiger Zeit, als der Stürmerstar mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Das frühe Tor des erst 20-Jährigen in der 12. Minute und auch seine weiteren Leistungen in dem Spiel dürften eine große Erleichterung für Enrique sein. Er hatte eingeräumt, bis zuletzt Zweifel über die Berufung Ansus in die Nationalelf gehabt zu haben.

Dem Coach ging es bei dem Freundschaftsspiel auch darum, Spieler wie Aymerich Laporte, Dani Olmo und Eric Garcia, die wegen leichterer Verletzungen zuletzt weniger spielen konnten, einzusetzen. Dasselbe galt für César Azpilicueta, Jordi Alba, Koke, Marco Asensio, Carlos Soler oder Pablo Sarabia, die in ihren Clubs nicht zur Stammmannschaft gehören. 

Jordanien hatte sich nicht für die WM qualifiziert. Die Mannschaft des aus dem Iran stammenden Trainers Adnan Hamad hatte zwar ihre Spiele gegen Nepal und Taiwan gewonnen und gegen Kuwait zwei Unentschieden herausgeholt, aber beide Spiele gegen Australien verloren. 

© dpa
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