DFB-Gegner Costa Rica gewinnt WM-Test 2:0 gegen Nigeria

Vor der langen Reise zur WM testet Deutschlands Gruppengegner Costa Rica noch seine Form. Das Heimspiel gegen Nigeria macht dem WM-Außenseiter Mut.
Stand mit Costa Rica 2014 im WM-Viertelfinale: Keeper Keylor Navas. © Moises Castillo/AP/dpa

Costa Rica tritt die WM-Reise nach einem stimmungsvollen Sieg vor dem heimischen Publikum mit viel Selbstvertrauen an.

Der letzte Gruppengegner der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft am 1. Dezember gewann im Estadio Nacional de Costa Rica in San José 2:0 (1:0) gegen Nigeria. Die Super Eagles aus Afrika hatten die Qualifikation für die WM-Endrunde vom 20. November bis 18. Dezember in Katar nicht geschafft. 

Die Tore für die Gastgeber erzielten Oscar Duarte in der siebten Minute und Kendall Watson in der 73. Minute. «Wir müssen aufhören, klein zu denken», sagte Kapitän Bryan Ruiz nach der Partie und vor der Abreise zu seiner letzten WM.  Der 37-Jährige wurde von seinen Mitspielern nach der Partie bereits für seine Verdienste und über 140 Länderspiele für Costa Rica gefeiert. «Er wird immer unser Kapitän bleiben», betonte Torschütze Watson. 

Vor knapp einem Monat hatte der Verband bereits mit dem Ticketverkauf für die Partie gegen Nigeria begonnen mit dem Ziel, der Mannschaft von Trainer Luis Fernando Suárez einen gebührenden Abschied zu bereiten. Und der wurde es. «Ich wünschte, ich hätte da sein können», schrieb Starkeeper Keylor Navas via Twitter. Der Torwart von Paris Saint-Germain wird nachreisen. Er gehört wie auch Ruiz zu den Spielern, die Costa Rica 2014 in Brasilien bis ins Viertelfinale geführt hatten. Dort waren sie im Elfmeterschießen an den Niederlanden gescheitert. 

Am Donnerstag sollte die 57-köpfige Delegation für die WM 2022 Richtung Kuwait aufbrechen, Zwischenstopps in Panama und Istanbul inklusive. Ein letztes Testspiel ist am 17. November im al-Shaab Stadion von Bagdad gegen Gastgeber Irak geplant. Tags darauf soll ein Charterflieger die Delegation nach Katar bringen.

Costa Rica hatte sich über die internationalen Playoffs für die Endrunde qualifiziert, im Juni schlug die Mannschaft Neuseeland in Doha mit 1:0. Für Trainer Suárez, gebürtiger Kolumbianer, ist es die dritte WM-Teilnahme in diesem Jahrtausend. 2006 hatte er Ecuador bei der Weltmeisterschaft in Deutschland trainiert, 2014 Honduras in Brasilien. 

In Katar geht es für Costa Rica als Erstes gegen den Titelmitfavoriten Spanien am 23. November. Vier Tage später trifft Costa Rica auf Japan, ehe es zum Duell mit Deutschland kommt.

© dpa
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