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WM-Austragungsort: Amnesty stellt klare Forderungen an FIFA

Saudi-Arabien als Gastgeber der Fußball-WM? Aus Sicht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International gibt es dafür klare Voraussetzungen.
Gianni Infantino
Gianni Infantino ist der Präsident des Fußball-Weltverbandes FIFA. © Jorge Saenz/AP/dpa

Mit Blick auf mögliche Menschenrechtsverletzungen fordert Amnesty International vom Fußball-Weltverband FIFA, potenzielle WM-Gastgeberländer stärker zu überprüfen.

«Jedes potenzielle Gastgeberland muss klare und glaubwürdige Pläne vorlegen, wie es die mit dem Turnier verbundenen Menschenrechtsrisiken erkennen, angehen und beseitigen will», sagte eine Sprecherin der Menschenrechtsorganisation der dpa. 2034 will Saudi-Arabien die WM ausrichten. Dort seien die Risiken aber besonders hoch, warnte die Amnesty-Sprecherin. 

Grundsätzlich gebe es in jedem potenziellen Gastgeberland Menschenrechtsrisiken, daher müsse man auch jedes Land einer strengen Prüfung unterziehen. In Saudi-Arabien sei etwa «die Ausbeutung von Arbeitsmigrant*innen weit verbreitet», erklärte die Sprecherin der Organisation. «Ebenso wie die systematische Diskriminierung von Frauen und LGBTI-Personen.» Die Abkürzung LGBTI steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und andere nicht heterosexuelle Menschen.

Geht es nach Amnesty, soll Saudi-Arabien die WM 2034 nur ausrichten dürfen, wenn das Land eine Reihe von Reformen durchführt, um die Veranstaltung in Einklang mit UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und der FIFA-Policy zu bringen. «Die FIFA sollte sich auch die Möglichkeit offen halten, den Status eines Gastgeberlands wieder zurückzunehmen, wenn die menschenrechtlichen Risiken in der Praxis nicht verhindert oder gemindert werden», erklärte Amnesty.

© dpa
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