Medwedew souverän weiter - Ukrainerin widmet Sieg der Heimat

Titelverteidiger Daniil Medwedew hat sich zum Auftakt der US Open in New York keine Blöße gegeben. Der Tennis-Weltranglistenerste aus Russland setzte sich in seinem ersten Spiel gegen den US-Amerikaner Stefan Kozlov klar mit 6:2, 6:4, 6:0 durch.

In der zweiten Runde trifft Medwedew auf Arthur Rinderknech, der sich im französischen Duell gegen Landsmann Quentin Halys durchsetzte. Anders als kürzlich beim Grand Slam auf Rasen in Wimbledon darf Medwedew bei den US Open teilnehmen, weil die Veranstalter den russischen und belarussischen Tennisspielern ein Startrecht einräumen. Dieses war ihnen in Wimbledon aufgrund des russischen Angriffskrieges in der Ukraine noch vorenthalten worden.

Ebenfalls eine Runde weiter kam der britische Tennisstar Andy Murray. Der dreimalige Grand-Slam-Turniersieger setzte sich gegen den Argentinier Francisco Cerundolo glatt in drei Sätzen mit 7:5, 6:3, 6:3 durch. Es ist die 16. Teilnahme der früheren Weltranglistenersten bei den US Open.

Ukrainerin widmet Sieg ihrer Heimat

Die ukrainische Qualifikantin Daria Snigur hat ihren Überraschungs-Coup zum Auftakt der US Open ihrer vom Krieg gebeutelten Heimat gewidmet. «Natürlich ist dieses Match für die Ukraine, für meine Familie, für alle Fans, die mich unterstützt haben», sagte die 20-Jährige nach ihrem kaum für möglich gehaltenen Erstrundensieg mit 6:2, 0:6, 6:4 gegen die an Nummer sieben gesetzte Simona Halep aus Rumänien. In Tränen aufgelöst schob Snigur ein «Slava Ukraini» («Ruhm der Ukraine») hinterher, das Publikum im Louis Armstrong Stadium applaudierte lautstark.

«Ich bin sehr glücklich. Ansonsten kann ich es nicht kommentieren, weil es unmöglich ist», sagte die sichtlich überwältigte Außenseiterin nach dem bislang größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere: «Ich bin sehr aufgeregt. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben.»

Halep, die in ihrer Karriere bereits zwei Grand-Slam-Titel gewinnen konnte und 64 Wochen die Nummer eins der Weltrangliste war, enttäuschte dagegen auf ganzer Linie. Die 30-Jährige war im Vorfeld als eine der Favoritinnen auf den Titel gehandelt worden.

© dpa
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