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Schenk: Keine WM 2030 in Saudi-Arabien positive Nachricht

Sylvia Schenk ist froh, dass Saudi-Arabien als Bewerber für die Fußball-WM 2030 nicht mehr infrage kommt.
Sylvia Schenk
Hält die Vergabe der WM 2030 an sechs Ländern auf drei Kontinenten nicht für verwerflich: Sylvia Schenk. © Arne Dedert/dpa

Die Menschenrechtlerin Sylvia Schenk kann der Vergabe der Fußball-WM 2030 an sechs Länder auf drei Kontinenten trotz Kritik auch Gutes abgewinnen.

«Erst einmal ist gut, dass sich damit die Frage einer WM-Bewerbung von Saudi-Arabien 2030 gar nicht stellt», sagte die Leiterin der Arbeitsgruppe Sport von Transparency International Deutschland, der Deutschen Presse-Agentur. 

Ob das Königreich sich für 2034 bewerbe und was Saudi-Arabien bis dahin für ein Land sei und wie dann die Welt aussehe, bleibe abzuwarten. «Es wurde ja befürchtet, dass Saudi-Arabien bei einer Bewerbung für 2030 die WM noch unter der Regie von FIFA-Präsident Gianni Infantino bekommen hätte», betonte sie. Das sei geklärt und «schon mal eine positive Nachricht». 

2034 dann Saudi-WM?

Ob der Fußball-Weltverband FIFA mit dieser Entscheidung nicht vielmehr die Tür für Saudi-Arabien für eine erfolgreiche Bewerbung 2034 weit geöffnet hat, sei schwer einzuschätzen. «Das kann sein, kann aber auch nicht sein. Angesichts der momentanen Gesamtlage in der Welt ist das schwer zu sagen», meinte Schenk. 

Außerdem hat Australien nach der Frauen-WM Interesse, auch eine Männer-WM auszurichten. Zudem sei Asien groß und bestehe nicht nur aus Saudi-Arabien: «Nachdem Katar 2022 dran war, ist die Frage, ob der Rest von Asien sagt: Wir lassen noch mal der Golf-Region den Vortritt.»

Die Entscheidung des FIFA-Councils, aus den Bewerbungen mehrerer Länder das interkontinentale WM-Konzept für 2030 zu machen, hält sie nicht für verwerflich. «Das hat es in anderen Fällen auch schon gegeben. Da wird inzwischen experimentiert im Sport», sagte die Frankfurter Juristin. Wie mit der EURO 2020, die 2021 in zwölf Ländern stattfand und nach der die UEFA gewusst hätte, dass es «zu viel des Guten» gewesen war. 

© dpa
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