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Sapporo will Winter-Olympia 2030 nicht mehr

Sapporo will sich laut japanischer Medien nicht mehr um die Winterspiele 2030 bewerben, dafür gegebenenfalls um die Spiele 2034. Grund sind die Bestechungsskandale der Sommerspiele zuletzt in Tokio.
IOC
Sapporo will sich nun doch nicht um die Winterspiele 2030 bewerben. © Mike Egerton/Press Association/dpa

Die nordjapanische Stadt Sapporo will sich Medienberichten zufolge nicht mehr um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2030 bewerben.

Wie mehrere japanische Medien übereinstimmend berichteten, will Sapporos Bürgermeister Katsuhiro Akimoto kommende Woche dem Präsidenten des Japanischen Olympischen Komitees, Yasuhiro Yamashita, die Entscheidung mitteilen.

Hintergrund sind die massiven Bestechungsskandale im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer 2021. Es sei schwierig, in der Öffentlichkeit Verständnis für eine Bewerbung für 2030 zu wecken, berichtete der Fernsehsender NHK. Sapporo erwäge nun, stattdessen eine Bewerbung für das Jahr 2034 oder später anzustreben, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine ganze Reihe von Unternehmen im Zusammenhang mit den Sommerspielen in der Hauptstadt. Im Mittelpunkt steht das frühere Vorstandsmitglied des Olympia-Organisationskomitees, Haruyuki Takahashi. Der ehemalige Mitarbeiter der größten japanischen Werbeagentur Dentsu, die damals die exklusive Marketingagentur für die Spiele in Tokio gewesen war, soll Bestechungsgelder angenommen haben, um mehreren Unternehmen bei der Auswahl als Olympia-Sponsor oder Marketing-Agent zu helfen.

Der Korruptionsskandal überschattete zunehmend auch die Bewerbung Sapporos für die Winterspiele 2030. Dabei war der Austragungsort der Winterspiele von 1972 einst ein Favorit für eine erneute Austragung.

© dpa
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