Wagner-Brüder jubeln in Orlando: Sieg nach Verlängerung

Nach neun Niederlagen gelingt den Orlando Magic in der NBA wieder ein Sieg - auch dank der Brüder Moritz und Franz Wagner. Die Phoenix Suns kassieren unterdessen eine böse Klatsche gegen die Celtics.
Moritz Wagner von Orlando Magic reagiert während der Nachspielzeit. © Scott Audette/AP/dpa

Auch dank der besten Saisonleistung von Basketball-Nationalspieler Moritz Wagner haben die Orlando Magic einen großen Rückstand in der NBA gedreht und nach zuletzt neun Niederlagen gegen die Los Angeles Clippers gewonnen. Beim 116:111 nach Verlängerung hatte das Team aus Florida gestern Abend (Ortszeit) zwischenzeitlich bereits mit 18 Punkten zurückgelegen.

Wagner kam zum ersten Mal in dieser Saison auf 20 Zähler und steuerte zudem 13 Rebounds bei. Sein jüngerer Bruder Franz Wagner erzielte 15 Punkte, bester Werfer bei den Magic war Paolo Banchero mit 23 Punkten. Für die auf Playoff-Kurs liegenden Clippers um die Stars Paul George und Kawhi Leonard war es die zwölfte Niederlage der Saison. 

«Um in dieser Liga zu gewinnen, musst du eine enorme Menge an Glaube an dich und deine Mitspieler haben. Wenn du lange nicht gewinnst, dann wird das schwieriger und schwieriger. Also musst du dafür viel investieren, und das haben wir heute gemacht», sagte Moritz Wagner. «Du brauchst solche Siege.»

Wie die Clippers verlor auch deren Stadtrivale. Beim 113:126 gegen die Toronto Raptors waren die Los Angeles Lakers ersatzgeschwächt angetreten und mussten auf LeBron James, Anthony Davis und Patrick Beverly verzichten. Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder war mit 18 Punkten erfolgreichster Werfer beim NBA-Rekordmeister, der zu keinem Zeitpunkt der Partie in Führung lag und zwischenzeitlich einem 27-Punkte-Rückstand hinterherlief. 

Gänzlich unerwartet war in dieser Deutlichkeit die Klatsche der Phoenix Suns im Spitzenspiel zwischen den Tabellenführern der Eastern und Western Conference. Gegen die Boston Celtics kassierten die Suns beim Comeback des zuletzt an der Ferse verletzten Leistungsträgers Chris Paul ein 96:125, nachdem sie zwischenzeitlich sogar schon 45 Punkte in Rückstand gelegen hatten. In der Tabelle zogen die New Orleans Pelicans durch ihren 104:98-Sieg gegen die Detroit Pistons an den Suns vorbei. 

© dpa
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