SC Magdeburg vor Europacup-Krönung: «Sehr stolz»

28.05.2022 Den ersten Schritt hat der SC Magdeburg gemacht. Mit einem souveränen Sieg zieht der Bundesliga-Spitzenreiter ins Finale der European League ein. Die große Feier soll aber erst am Donnerstag steigen.

Magdeburgs Matthias Musche traf gegen Nexe achtmal. © Armando Franca/AP/dpa

Kurz vor dem wahrscheinlichen Gewinn der deutschen Meisterschaft spielt der SC Magdeburg auch noch um den Titel im Handball-Europapokal. Der souveräne Bundesliga-Tabellenführer zog mit einem 34:29 (18:13)-Sieg gegen RK Nexe Nasice ins Finale der European League ein.

Dort trifft die Mannschaft von Trainer Bennet Wiegert am Sonntag (19.00 Uhr) auf Gastgeber Benfica Lissabon. Die Portugiesen gewannen ihr Halbfinale gegen Wisla Plock aus Polen mit 26:19 (10:8).

«Wir sind sehr glücklich, dass wir wieder im Finale stehen. Das ist nicht normal für uns. Wir sind sehr stolz», sagte Wiegert im Anschluss an die Partie. «Es war heute nicht einfach. Aber ich denke, dass wir mehr Wechselmöglichkeiten, mehr Energie von der Bank hatten - das war der Schlüssel zum Sieg.»

Matthias Musche bester SCM-Werfer

Vor 2114 Zuschauern in der portugiesischen Hauptstadt war Matthias Musche bester Werfer der Magdeburger mit acht Treffern. Der nie gefährdete Erfolg diente als erstes Aufwärmprogramm für die voraussichtlich bevorstehende Bundesliga-Party. Am kommenden Donnerstag könnte der SCM die zweite deutsche Meisterschaft nach 2001 perfekt machen.

Davon will Wiegert aber noch nichts wissen. Für den Coach und dessen Spieler zählt an diesem Wochenende nur die erfolgreiche Titelverteidigung in der European League. Die Abwehr der Magdeburger stand zwar nicht immer souverän. «Wir waren nicht glücklich mit unserer Defensive», sagte Musche. Das musste der SCM gegen den Außenseiter aber auch nicht permanent sein. Was auch daran lag, dass der SCM fast jede seiner Chancen nutzte.

«Wir wollten ins Finale. Jetzt sind wir im Finale. Also sind wir sehr zufrieden», sagte Musche. Der Linksaußen zeigte eine starke Leistung. Der 29-Jährige nutzte jede seiner acht Chancen. Nach dem Seitenwechsel fing Wiegert dann an zu rotieren. Während die Kroaten immer schwächer wurden, konnte der SCM frische Spieler von der Bank bringen. Das könnte auch im Finale am Sonntag ein Schlüssel zum angepeilten Sieg sein.

© dpa

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