Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

EuGH-Urteil: Infantino gelassen - Faeser gegen Super League

Der FIFA-Präsident nimmt das Super-League-Urteil des Europäischen Gerichtshofs gelassen zur Kenntnis. Die Bundesinnenministerin lobt die Haltung der deutschen Clubs.
Gianni Infantino
Nimmt das Super-League-Urteil des Europäischen Gerichtshofs gelassen zur Kenntnis: Gianni Infantino. © Uncredited/AP/dpa/Archivbild

Für den Fußball-Weltverband FIFA hat das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Super League aus Sicht von Verbandspräsident Gianni Infantino keine weiterreichenden Folgen.

«Bei größtem Respekt vor dem Europäischen Gerichtshof ändert das heutige Urteil eigentlich nichts. Historisch gesehen organisieren wir die besten Wettbewerbe der Welt und das wird auch in Zukunft so sein», erklärte Infantino in einer Mitteilung.

Der EuGH hatte geurteilt, dass die FIFA und der europäische Dachverband UEFA andere Wettbewerbe nicht grundsätzlich von ihrer Genehmigung abhängig machen sowie Vereinen und Spielern die Teilnahme nicht verbieten dürfen. In dem Streit war es um Pläne einiger Spitzenclubs für eine europäische Super League gegangen. Das Urteil bedeute nicht zwangsläufig, dass die Super League genehmigt werden müsse, erklärten die Richter auch.

«Wir werden weiterhin die spektakulärsten, wettbewerbsfähigsten und bedeutungsvollsten Turniere der Welt veranstalten und unsere Einnahmen nutzen, um den Fußball in allen Teilen der Welt durch Solidaritätsprogramme zu fördern, die sicherstellen, dass die weniger Privilegierten von diesen Top-Wettbewerben profitieren», betonte Infantino. Dies werde die FIFA wie immer in enger Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedsverbänden, den Konföderationen und allen Interessenvertretern zum ausschließlichen Nutzen des Fußballs tun.

Faeser lobt Haltung der deutschen Clubs

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mahnte in den Zeitungen der «Funke Mediengruppe» zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Urteil und nannte eine weitere Kommerzialisierung des Fußballs den falschen Weg. «Wer das nicht erkennt, verliert die Fans, von deren Leidenschaft der Fußball lebt. Ich freue mich, wenn deutsche Vereine klar sagen, dass sie bei einer Super League nicht mitmachen würden», sagte Faeser. «Wer den Fußball liebt, will keine Super League.»

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Travis Kelce
People news
Football-Star Travis Kelce wird Quizshow-Moderator
Alte Nationalgalerie
Kultur
Caspar David Friedrich und die deutsche Begeisterung
Amphitheater in Nîmes
Kultur
Triennale in Nîmes: Römisch und zeitgenössisch zugleich
Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick
Handy ratgeber & tests
Android 15: Neuerungen, Release & Co. im Überblick
Tastatur eines Laptops
Internet news & surftipps
Hintertür für Windows: Russische Schadsoftware entdeckt
iOS 18: KI-Funktionen und weitere Gerüchte zum Apple-Betriebssystem
Handy ratgeber & tests
iOS 18: KI-Funktionen und weitere Gerüchte zum Apple-Betriebssystem
Dortmunder Jubel
Fußball news
«Geschichte geschrieben»: Dortmund träumt von Wembley
Mann mit Lesebrille am Smartphone
Job & geld
Arbeit am Bildschirm: Welche Brille brauche ich?