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Este Mihkels siegt in Essen - van Wilder bleibt in Rot

Nach der vorletzten Etappe der Deutschland Tour steht der Belgier Ilan van Wilder vor dem Gesamtsieg der Rundfahrt. Die deutschen Profis um Sprinter Phil Bauhaus scheitern erneut am Podium.
Madis Mihkels
Ilan van Wilder

Phil Bauhaus hat den ersten Heimsieg bei der diesjährigen Deutschland Tour knapp verpasst. Der 29-Jährige, der bei der Tour de France mit drei Podestplätzen für Furore gesorgt hatte, sprintete auf der dritten Etappe als Vierter über die Ziellinie in Essen.

Madis Mihkels aus Estland, Team-Kollege vom Augsburger Georg Zimmermann, siegte nach 173,8 Kilometern überraschend vor dem Niederländer Danny van Poppel und dem Belgier Quinten Hermans. Der Belgier Ilan van Wilder bleibt ohne Zeitverlust im Roten Trikot und steht damit vor dem Tour-Sieg am Sonntag.

Van Wilder bleibt in Rot

In der Gesamtwertung liegt der Belgier elf Sekunden vor dem Österreicher Felix Großschartner. Nils Politt liegt 22 Sekunden dahinter auf Platz acht. «Jetzt heißt es morgen Vollgas und noch Minimum aufs Podium zu fahren», sagte Politt der ARD. «Es war eine super schwere Etappe für uns Sprinter», ergänzte Bauhaus und fügte hinzu: «Am Ende war ich gut. Ich denke, mein Speed war am besten von allen, aber am Ende dann Vierter.»

Der 23 Jahre alte van Wilder hatte die erste Etappe gewonnen, auf der zweiten kam er auf Platz fünf und am Samstag blieb er ohne Zeitverlust im Vergleich zum Vortag. Für van Wilder wäre der Tour-Sieg der bislang größte Karriereerfolg. 

Die Profis waren in Arnsberg gestartet und fuhren auf dem Auf-und-Ab-Parcours des Sauerlands über Wuppertal in die Ruhrgebiet-Metropole Essen. Doch zunächst hatte es in Arnsberg eine Schweigeminute für den toten belgischen Nachwuchsfahrer Tijl De Decker gegeben, der in seiner Heimat Belgien in einen schweren Trainingsunfall verwickelt war und später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. 

Dreiköpfige Ausreißergruppe

Knapp 20 Kilometer nach dem Start setzten drei Fahrer - darunter der deutsche Profi Juri Hollmann eine Attacke und fuhren zwischenzeitlich mit einem Vorsprung von zwei Minuten an der Spitze. Auch über die 2,1 Kilometer lange und durchschnittlich 6,6 Prozent steile Rampe zum Sender Langenberg verteidigten sie ihre Führung. 71 Kilometer vor dem Ziel wurden sie aber dann vom Hauptfeld eingeholt. 

Das Finale der Etappe in Essen versprach einen Massensprint. Pascal Ackermann und Phil Bauhaus gehörten zu den aussichtsreichsten Kandidaten auf einen Tagessieg aus deutscher Sicht. «Ich glaube, das ist eine Strecke, die genau mir liegt. Ich will heute definitiv gewinnen», sagte Ackermann der ARD vor dem Start. Der 29-Jährige wechselt zur neuen Saison vom UAE-Team um Superstar Tadej Pogacar zur Mannschaft Israel - Premier Tech. 

Das Fahrerfeld blieb lange geschlossen, ehe der 29 Jahre alte Franzose Anthony Turgis 30 Kilometer vor dem Ende attackierte, aber zehn vor dem Ziel eingeholt wurde. Kurz danach kam es noch zu einem Sturz, in den der Spanier Pello Bilbao, Teamkollege von Bauhaus, verwickelt war und zurückgeworfen wurde. 

Am Sonntag steht die Schlussetappe der fünftägigen Tour auf dem Programm. Von der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover müssen die Fahrer größtenteils flache 175,6 Kilometer nach Bremen meistern.

© dpa ⁄ Felix Schröder, dpa
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