München und Mannheim erreichen Halbfinale der DEL-Playoffs

16.04.2022 Drei Favoriten haben sich in der Deutschen Eishockey Liga für das Halbfinale qualifizieren können. Nur ein Match geht ins Entscheidungsspiel.

Das Münchner Team von Trainer Don Jackson (oben) steht im Halbfinale. © Uwe Anspach/dpa

Die Mitfavoriten EHC Red Bull München und Adler Mannheim haben das Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey Liga erreicht.

München setzte sich bei der Düsseldorfer EG im vierten Match der Viertelfinal-Serie mit 4:2 (2:1, 0:0, 2:1) durch. Mannheim hatte mit den Straubing Tigers beim 8:3 (2:0, 3:1, 3:2) keine Probleme. Zuvor war bereits Meister Eisbären Berlin ins Semifinale eingezogen.

Vor 7490 Zuschauern in Düsseldorf hatten die Münchner stets die richtige Antwort parat. «Ich bin sehr zufrieden. Es war eine tolle Mannschaftsleistung, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen», lobte Gäste-Trainer Don Jackson sein Team. Yasin Ehliz (4.), Zach Redmond (18.), der frühere Düsseldorfer Philip Gogulla (44.) und Benjamin Smith (60.) machten den Einzug ins Halbfinale perfekt.

Mannheim sorgte gegen die Straubing Tigers für klare Verhältnisse. Tim Wohlgemuth (12.) und Nicolas Krämmer (17.) trafen im ersten Durchgang. Matthias Plachta (25./28.) und Andrew Desjardins (28.) konnten erhöhen. David Wolf (43.), Jason Bast (48.) und erneut Wohlgemuth (52.) machten es am Ende noch deutlicher.

Spiel fünf erzwungen

Ein Entscheidungsspiel gibt es dagegen am Montag (14.00 Uhr/Magentasport) zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den Fischtown Pinguins aus Bremerhaven. Die Seestädter gewannen nach zweifacher Verlängerung mit 3:2 (2:1, 0:1, 0:0) gegen die Niedersachsen und glichen zum 2:2 aus. «Wir hätten die Partie im zweiten Drittel entscheiden müssen», ärgerte sich Grizzlys-Trainer Mike Stewart.

Der Ex-Wolfsburger Phillip Bruggisser entschied in der zweiten Overtime das Spiel mit seinem Treffer in der 92. Minute. Nach den regulären 60 Minuten hatte es nach Toren von Dominik Uher (1.) und Miha Verlic (4.) für die Gastgeber und Darren Archibald (7.) und Gerrit Fauser (37.) 2:2 gestanden.

© dpa

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