Fanhilfen für Umdenken: Polizei soll «Feindbilder» abbauen

Der Dachverband der Fanhilfen hat ein Umdenken bei der Polizei in Bezug auf Einsätze bei Fußballspielen gefordert. «Die Polizei muss endlich ihre Feindbilder gegenüber den Fans abbauen», sagte Linda Röttig, Mitglied im Vorstand des Dachverbandes.
Der Dachverband der Fanhilfen fordert ein Umdenken bei der Polizei: «Feindbilder» abbauen». © Marius Becker/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Sie kritisierte zu häufige «willkürliche und unverhältnismäßige Polizeimaßnahmen» gegen Anhänger. In einem Katalog fordern die Fans unter anderem den Schutz von Bürgerrechten am Spieltag, die Abschaffung der Datei «Gewalttäter Sport» und die flächendeckende Einführung einer individuellen Kennzeichnungspflicht für Polizisten.

«Fußballfans sind keine Gewalttäter, sondern wollen ihren Verein unterstützen. Die massive Präsenz der Polizei in und an den Stadien verbrennt Millionen von Steuergeldern», heißt es in einem am 4. Dezember veröffentlichten Beschluss des Dachverbandes. «Die Polizei muss Einsätze defensiver planen und darf nicht mehr Massen von Personal beim Fußball einsetzen.»

Der Dachverband der Fanhilfen ist ein Zusammenschluss von Fanhilfen in ganz Deutschland. Er will Fußballfans bei der Wahrnehmung und Durchsetzung ihrer bürgerlichen Rechte unterstützen.

© dpa
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