Pleiten für deutsche NFL-Profis

Die deutschen Football-Profis in der NFL haben mit ihren Teams erneut frustrierende Resultate zu verarbeiten.
Amon-Ra St. Brown (r) musste sich mit den Detroit Lions den Miami Dolphins mit Kader Kohou geschlagen geben. © Lon Horwedel/FR170538 AP/dpa

Die Detroit Lions um Amon-Ra St. Brown gaben gegen die Miami Dolphins zwischenzeitlich 14 Punkte Vorsprung noch aus der Hand und verloren 27:31. Sein Bruder Equanimeous St. Brown musste mit den Chicago Bears eine 29:49-Pleite bei den Dallas Cowboys hinnehmen. Und die Las Vegas Raiders mit dem Stuttgarter Jakob Johnson blieben beim 0:24 gegen die New Orleans Saints sogar ganz ohne eigene Punkte. Für die Bears und die Raiders war es jeweils die fünfte Niederlage der Saison, für die Lions bereits die sechste im siebten Spiel. 

Die Philadelphia Eagles dagegen holten im siebten Sieg den siebten Sieg und sind weiter das einzige noch unbesiegte Team der National Football League. Beim 35:13 gegen die Pittsburgh Steelers warf Quarterback Jalen Hurts starke vier Touchdown-Pässe und blieb ohne Ballverlust.

Die Lions gingen gegen die Dolphins um Quarterback Tua Tagovailoa früh 14:0 in Führung und hatten zur Halbzeit noch immer zehn Punkte Vorsprung. In der zweiten Hälfte aber punkteten nur noch die Gäste aus Florida. Tagovailoa hatte im zweiten Spiel nach seiner Gehirnerschütterung drei Touchdown-Pässe. St. Brown fing sieben Pässe von Lions-Quarterback Jared Goff für insgesamt 69 Yards. 

Die Bears arbeiteten sich nach 7:28 bis auf 23:35 zurück und leisteten sich dann einen Aussetzer und Touchdown gegen sich. Nach einem Ballverlust der Bears schnappte sich Cowboys-Profi Micah Parsons den Ball und ging dabei zu Boden. Weil ihn kein Bears-Profi währenddessen berührte - Bears-Quarterback Justin Fields sprang sogar über ihn und vermied den Kontakt - konnte er aufstehen und den Ball in die Endzone tragen. Davon erholte sich die Mannschaft aus Chicago nicht mehr. 

Das 22:17 der New England Patriots gegen die New York Jets war der 325. NFL-Sieg in der Trainer-Karriere von Bill Belichick. Er ist damit nun alleine Nummer zwei in der Liste der erfolgreichsten Trainer, Playoff-Siege eingerechnet. Auf Rang eins steht Don Shula mit 347 Siegen.

© dpa
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