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Alpin-Star Shiffrin stellt frühen Weltcup-Start infrage

Alpin-Star Mikaela Shiffrin hat den Klimawandel und die Auswirkungen auf ihren Sport weiter im Blick. Die Skirennläuferin aus den USA fragt nach dem Sinn eines frühen Saisonstarts.
Mikaela Shiffrin
Mikaela Shiffrin sieht den frühen Weltcup-Start kritisch. © Alessandro Trovati/AP/dpa

Der Beginn des alpinen Ski-Weltcups Ende Oktober kommt aus Sicht der Vorjahres-Gesamtsiegerin Mikaela Shiffrin zu früh.

«Ich kann jederzeit, auch bei warmen Temperaturen, in den mentalen Zustand kommen, um Rennen zu fahren. Aber macht es wirklich Sinn?», fragte die 28-jährige US-Rennläuferin bei einem Medientermin im österreichischen Altenmarkt.

«Bis zu welchem Grad sollen wir unsere Umwelt an einen Zeitplan anpassen, den wir haben wollen? Oder sollten wir unsere Zeitpläne an die Umwelt anpassen?», fragte Shiffrin bei für Oktober untypischen 23 Grad. «Der Kalender sollte überdacht werden», sagte die fünffache Gesamtweltcup-Siegerin.

Saison soll Ende Oktober beginnen

Am 28. und 29. Oktober soll die Weltcup-Saison mit den Riesenslalom-Rennen der Männer und Frauen im Tiroler Skiort Sölden beginnen. Die Veranstalter würden die Pisten auch dieses Mal renntauglich hinbekommen, doch das Problem sei, dass es in Europa immer weniger Trainingsorte in der Vorsaison gebe, meinte Shiffrin. Sie selbst sei noch «überhaupt nicht» bereit für einen fordernden Winter mit 45 Rennen, sagte sie.

Mikaela Shiffrin ist die erfolgreichste Skirennfahrerin der Alpin-Historie. Beim Finale der vergangenen Saison hatte sie im vorigen März in Andorra ihren insgesamt 88. Weltcup-Sieg gefeiert. Die Lebensgefährtin von Norwegens Alpin-Star Aleksander Aamodt Kilde gehörte zu Wintersportlern aus der ganzen Welt, die den Ski-Weltverband Fis in einem offenen Brief aufgefordert hatten, eine Vorreiterrolle im Kampf gegen den Klimawandel zu übernehmen. Die rund 150 Spitzensportler hatten etwa eine Nachhaltigkeitsstrategie, einen neuen Rennkalender und umweltschonendere Reiserouten gefordert. Zudem sollten alle Events der Fis künftig klimaneutral sein.

© dpa
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