Klinsmann: WM-Ziel Finale «eine Selbstverständlichkeit»

25.05.2022 Für den früheren Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist Brasilien bei der Fußball-WM Katar der große Favorit - das Ziel für die deutsche Mannschaft und Bundestrainer Hansi Flick müsse das Finale sein.

Traut der deutschen Mannschaft bei der WM den Finaleinzug zu: Jürgen Klinsmann. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

«Diese Erwartungshaltung ergibt sich aus unserer Geschichte. Das gilt auch für Brasilien, Argentinien oder Spanien. Da wird einfach erwartet, dass die Mannschaft ins Endspiel kommt. Das ist für unsere Spieler aber kein Problem», sagte der Weltmeister von 1990 der «Rheinischen Post» (Mittwoch).

Es sei «eine Selbstverständlichkeit, sich das Ziel zu setzen und sich daran zu orientieren». Deutschland habe zudem den Vorteil, «dass wir schon vier WM-Titel geholt und darum die höchste Vorgabe haben. Diese Zielsetzung haben zu dürfen, ist an sich schon eine Ehre.»

Flick sei «eine logische Entscheidung» für den Bundestrainer-Posten gewesen, auch «weil er den DFB in- und auswendig kennt als Teil des Teams von Jogi Löw. Und er ist ein feiner Mensch. Das ist aber kein Freifahrtschein zum Titel», warnte Klinsmann. «Er hat trotzdem das Problem fehlender Neuner und auf den Außenbahnen. Das muss er lösen. Und Schwachstellen hat jedes Team.» Das DFB-Team sei «gereift nach den Enttäuschungen bei der letzten WM und der EM. Ich glaube, es ist bereit, wieder positive Zeichen zu setzen», meinte der 57-Jährige.

Zur anhaltenden Kritik an der WM Ende des Jahres in Katar hat Klinsmann eine differenzierte Haltung. «Auf die Probleme wurde und wird ausführlich aufmerksam gemacht, und das ist auch richtig so. Ich war zweimal vor Ort und habe mir vieles angesehen», sagte der frühere Teamchef, der die DFB-Auswahl bei der Heim-WM 2006 auf Platz drei geführt hatte. «Es wird eine andere WM, ja, aber man muss dem Turnier in Katar eine Chance geben, die hat es verdient.»

Brasilien ist für den früheren Nationalspieler «der Topfavorit, es hat eine unglaubliche Stabilität, ist eingespielt, hat erkannt, dass man nicht immer den Trainer wechseln muss, wenn ein Turnier nicht so gut läuft. Das trägt Früchte», sagte Klinsmann.

© dpa

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