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Hamann über Bundestrainer: Erst Magath, dann einen Ausländer

Felix Magath ist aus Sicht von Dietmar Hamann eine denkbare Lösung als Bundestrainer. Bei möglichen Bedenken wegen dessen Alter verwies Hamann auf das Finale der Basketball-WM.
Dietmar Hamann
Dietmar Hamann schlägt Felix Magath als neuen Bundestrainer vor. © Sven Hoppe/dpa

Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann hat Felix Magath als neuen Fußball-Bundestrainer vorgeschlagen.

«Genau so einen Mann brauchen wir. Und ich könnte mir vorstellen, dass Felix das sofort machen würde», sagte der Sky-Experte der Deutschen Presse-Agentur: «Das wäre keine populäre Entscheidung, Magaths Ruf hängt wie eine Wolke über ihm. Aber Respekt und Disziplin haben noch niemandem geschadet. Und überall, wo Felix war, hatte er Erfolg.» Auch Stefan Effenberg hatte tags zuvor im Sport1-Doppelpass den Namen Magath gespielt. «Er ist einer von der alten Garde und kann unangenehm sein - für mich ist das eine Überlegung wert», hatte Effenberg gesagt.

Dass Magath, der in der Bundesliga mit dem FC Bayern und den VfL Wolfsburg Meister wurde, schon 70 ist, ist für Hamann kein Hinderungsgrund. «Bei uns haben Wissenschaftler und Theoretiker den Fußball übernommen. Vieles davon hört sich wunderbar an, ist aber praxisfremd.»

«Felix ist so fit, als wäre er 20 Jahre jünger»

Hamann verwies auch auf das Finale der Basketball-WM: «Unser Trainer ist 64, Serben-Trainer Svetislav Pesic sogar 74. Und Felix ist so fit, als wäre er 20 Jahre jünger.» Nach Magath müsste der DFB dann laut Hamann «irgendwann einen Ausländer holen. Wir denken immer, wir sind die Besten, aber nix geht vorwärts. Deshalb würde es uns unheimlich weiterhelfen, wenn mal jemand von Außen einen Blick draufwirft.»

Bei der Beurlaubung Flicks, die Hamann schon im März klar forderte, habe man derweil «acht oder neun Monate verschenkt», sagte der 50-Jährige: «Jetzt ist die Zeit knapp, und es wird sicher nicht einfacher, einen Trainer zu finden als im Sommer oder nach der WM.» Dass Sportdirektor Rudi Völler, mit dem als Teamchef er 2002 Vize-Weltmeister wurde, für das Spiel gegen Frankreich am Dienstag (21.00 Uhr/ARD) einspringt, ist für Hamann «die einzige Lösung. Es macht keinen Sinn, etwas zu überstürzen.»

Völler habe es vor mehr als 20 Jahren «hervorragend gemacht. Aber es war eine andere Zeit». Auch deshalb glaubt Hamann nicht, dass Völler das Amt bis zur EM übernehmen will. «Wenn sie keinen finden, wäre Rudi Teamspieler genug, es weiterzumachen», sagte Hamann: «Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er ein großes Verlangen danach hat.»

© dpa
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