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DFB-Spiel gegen die Türkei: Kuntz' Idee und Flicks Beitrag

Das Spiel der DFB-Auswahl gegen die Türkei sei seine Idee gewesen, sagt Stefan Kuntz. Nach seinem Aus als Nationaltrainer ist er aber am Samstag ebenso wenig dabei wie der, den er am Telefon hatte.
Stefan Kuntz
War bis vor wenigen Monaten Nationaltrainer der Türkei: Stefan Kuntz. © Christian Charisius/dpa

Das Test-Länderspiel gegen die Türkei an diesem Samstag haben Stefan Kuntz zufolge Ex-Bundestrainer Hansi Flick und er vereinbart.

«Ja, das war meine Idee. Hansi und ich hatten telefoniert. Die Rückmeldung war positiv», sagte Kuntz (61), der im September als Nationaltrainer der Türkei freigestellt worden war, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Wenige Tage zuvor war Flick beim Deutschen Fußball-Bund von seinen Aufgaben entbunden worden. An ihrer Stelle werden im Olympiastadion Julian Nagelsmann und Vincenzo Montella als Trainer an der Seitenlinie stehen.

«Wir wollten gegen starke Gegner testen. In Deutschland gegen Deutschland zu spielen, hatte mit der EM einen besonderen Hintergrund», sagte Kuntz über seinen Plan, den jetzt ein anderer umsetzt. «Wir wollten mehrere Tage vorher in Berlin verbringen und uns mit den Fans zusammen einstimmen. Die Türken sind sehr emotionale und treue Zuschauer. Ich fand die Idee extrem cool.»

Erdoğan bei Türkei-Spiel in Berlin?

Der frühere Nationalspieler und Erfolgstrainer der deutschen U21 äußerte, dass es aufgrund der politischen Lage nicht einfach gewesen wäre, als Nationaltrainer der Gäste die richtigen Worte zu finden. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hatte zuletzt Israel im Gaza-Krieg «Staatsterror» vorgeworfen und auch die Legitimität Israels infrage gestellt. Kurzzeitig war darüber spekuliert worden, ob Erdoğan das Türkei-Spiel in Berlin besucht. 

Er sei «der Meinung, dass ein Fußball-Trainer ein Fußball-Trainer sein sollte. Man darf seine politische Meinung haben. Aber wir sollten nicht die Protagonisten sein, die irgendwelche Reden schwingen», sagte Kuntz. «Wir machen es uns in Deutschland teilweise schwer, weil wir meinen, immer irgendwelche Statements abgeben zu müssen. Das ist in der Türkei anders.» Dort sei es «total neutral», er sei «nicht ein Mal angesprochen worden, um mich politisch zu äußern».

© dpa
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