Bierhoff-Nachfolge: Drei Ex-Nationalspieler pro Sammer

Die früheren deutschen Fußball-Nationalspieler Sami Khedira und Thomas Hitzlsperger haben sich für Matthias Sammer als Nachfolger von DFB-Direktor Oliver Bierhoff ausgesprochen.
Der DFB braucht strukturelle Veränderungen, erklärte Khedira, «Fußballkompetenz» ist für ihn das Wichtigste. © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

«Ich kenne niemanden, der als Spieler, als Trainer, als Funktionär und als TV-Experte so gut war wie er», sagte Hitzlsperger in der ARD über den früheren DFB-Sportdirektor. «Ich halte Matthias Sammer für die beste Besetzung.» Khedira schloss sich seinem früheren Mitspieler an: «Ich schätze Matthias, weil er es einfach schon nachgewiesen hat», sagte der Weltmeister von 2014, Sammer sei «ein wunderbarer Entwickler.»

Michael Ballack hält Sammer ebenfalls für einen guten Bierhoff-Nachfolger: «Natürlich, er hat es bewiesen», sagte der 46-Jährige auf eine entsprechende Frage bei Magenta TV. «Er beweist das auch durch seine inhaltlichen Formulierungen, da ist Fundament da.» Ballack ergänzte: «Wichtig ist, dass man die Leute begeistern kann.» Der ehemalige Kapitän der DFB-Elf sprach sich zudem dafür aus, Bierhoffs Aufgaben zu verteilen. «Der Job ist zehrend, da gibt es unheimlich viel zu tun. Ich glaube nicht, dass es nur auf eine Schulter verteilt werden sollte.»

Der DFB brauche strukturelle Veränderungen, erklärte Khedira, «Fußballkompetenz» sei für ihn das Wichtigste. Erst wenn inhaltliche Themen geklärt seien, sollte es um Personen gehen. Auf die Frage, ob er sich selbst einen Posten beim DFB vorstellen könne, antwortete Khedira: «Nein, mein Name ist vollkommen unwichtig.» Auch Hitzlsperger, befragt nach eigenen Ambitionen, reagierte ausweichend: «Ich brauch dazu gar nix sagen.»

Sammer wäre einem Bericht der ARD-«Sportschau» zufolge zur Rückkehr zum Deutschen Fußball-Bund bereit. Allerdings nicht auf seine frühere Position, sondern eher in beratender Funktion, hieß es.

Am Montagabend hatten Bierhoff und der DFB den noch bis zur Heim-EM 2024 laufenden Vertrag des DFB-Direktors aufgelöst.

© dpa
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