Die deutsche Nationalmannschaft in der Einzelkritik

Neuer: Der Kapitän und Torwart konnte sich fast nur über die Null hinten freuen. Hatte vor seiner vierten WM Glück, dass Al Ghassani aus kurzer Distanz das Tor verfehlte (73.).
Erzielte das einzige Tor im Spiel gegen Oman: Niclas Füllkrug. © Christian Charisius/dpa

Klostermann: War das so geplant? Nur 34 Minuten dauerte das Comeback des Leipzigers nach längerer Fußverletzung. Bis dahin rechts mit einigen Problemen gegen Al Alawi.

Ginter: Der Freiburger ging kurz k.o. nach einem schmerzhaften Kopftreffer (26.). Verteidigte ansonsten bei seinem 45-Minuten-Einsatz weitgehend solide gegen die flinken Omanis.

Kehrer: Verteidigte erst innen, dann rechts. Flick vertraut dem Profi von West Ham auch wegen dieser Flexibilität. Erzielte beinahe sein erstes Länderspieltor (53.).

Raum: Der Leipziger brauchte 45 Minuten Anlauf, bis eine Flanke von ihm kam. Abnehmer Moukoko traf den Pfosten. Ob so wenig für den Startplatz links hinten gegen Japan reicht?

Goretzka: Den jüngsten Bayern-Schwung zeigte er nur sehr dosiert, etwa beim tollen Steckpass auf Havertz (16.). Er leitete auch die Großchance von Moukoko ein.

Gündogan: Der Strukturierer im Mittelfeld. Will unbedingt in die WM-Elf. Arbeitete auch nach hinten, blockte den Schuss von Al Yahmadi (43.). Vorne zog er einmal gefährlich ab.

Hofmann: Die Wirkung wie zuletzt in Gladbach nach seiner Schulterverletzung entfachte er nicht. Leitete mit dem Pass auf Havertz aber das späte Siegtor ein.

Havertz: Auf seiner Lieblingsposition, der Zehn, blitzte sein Können sporadisch auf. Bei der ersten Großchance scheiterte er am Torwart (16.). Torvorlage auf Füllkrug.

Sané: Erster Schuss hoch drüber, zweiter halbhoch, dritter gehalten. Der Münchner begann engagiert, arbeitete auch fleißig nach hinten. Nach der Pause tauchte und baute er ziemlich ab.

Moukoko: Länderspieldebüt vier Tage vor dem 18. Geburtstag. Und das fast als Torschütze: Pfostentreffer nach Raums Flanke (45.+1). Ansonsten fremdelte er noch vorne drin.

Bella Kotchap: Der 20 Jahre alte Verteidiger soll bei der WM vor allem lernen. Zeigte nach seiner frühen Einwechslung eine gute Körpersprache, bringt körperliche Wucht ein.

Kimmich: Der Vielspieler durfte ausnahmsweise in der ersten Hälfte zuschauen. Nach der Pause musste der Münchner oft mit nach hinten sprinten. Bei der WM im Mittelfeld gesetzt.

Füllkrug: Erstes Länderspiel mit 29 - und gleich Matchwinner. Den ersten Schuss des Bremers hielt der Torwart noch (53.), beim 1:0 dann der klassische Mittelstürmer (80.).

Günter: Der Freiburger Kapitän machte es auf dem linken Flügel nach der Pause besser als Raum. Brachte sich damit für den WM-Start gegen Japan in Position.

Schlotterbeck: Der Dortmunder bekam nach der Pause 45 Empfehlungsminuten. Klärte einmal gut im Strafraum. Wird im Normalfall die WM auf der Ersatzbank beginnen.

Brandt: Der Dortmunder schoss gleich nach seiner Einwechslung knapp vorbei (66.). Bleibt ein Ergänzungsspieler fürs Turnier in Katar.

© dpa
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