Das bringt vierte Wettkampftag bei der Leichtathletik-WM

Die Olympia-Zweite Kristin Pudenz ist eine der wenigen deutschen Medaillenhoffnungen bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften. Für sie beginnt die WM in Eugene mit der Qualifikation im Diskuswurf.
Deutsche Medaillenhoffnung in Eugene: Kristin Pudenz. © Soeren Stache/dpa

Medaillenhoffnungen bei den Weltmeisterschaften gibt es im deutschen Leichtathletik-Team nach vielen Absagen nur wenige.

Deshalb ist der Blick in Eugene besonders auf die Olympia-Zweite Kristin Pudenz gerichtet. Sie beginnt im Diskuswurf mit der Qualifikation.

Marathon, Frauen:

Weltmeisterin Ruth Chepngetich aus Kenia geht als Titelverteidigerin und Nummer eins der Weltrangliste in den Marathon zum Auftakt des vierten Wettkampftages. In Doha holte sie Gold in 2:32:43 Stunden. Zu den Topläuferinnen zählt auch Olympiasiegerin Peres Jepchirchir, die ebenfalls aus Kenia kommt. Eine deutsche Teilnehmerin gibt es am Montag (15.15 Uhr MESZ/sportschau.de) nicht.

Siebenkampf:

Am Abschlusstag des Siebenkampfes geht es für Sophie Weißenberg in ihrer Lieblingsdisziplin Weitsprung los. Bei den deutschen Meisterschaften belegte sie gegen die Spezialistinnen in dieser Disziplin Rang vier. Außerdem auf dem Programm: Speerwurf und zum Abschluss in der Nacht zum Dienstag der 800-Meter-Lauf (3.55 Uhr MESZ/ARD).

Diskuswurf:

Die Olympia-Zweite Kristin Pudenz zählt zu den wenigen Medaillenhoffnungen im deutschen Kader und steigt in der Nacht zum Dienstag erstmals in den Diskusring. Gemeinsam mit Shanice Craft und Claudine Vita bildet sie das deutsche Trio und muss auf dem Weg zur erhofften ersten WM-Medaille erstmal durch die Qualifikation.

Hochsprung:

Im Finale der Hochspringer will Europameister Mateusz Przybylko in der Nacht zum Dienstag (2.45 Uhr MESZ/ARD) sein Potenzial abrufen. Nach der nur mit Mühe geschafften Qualifikation als Zwölfter und Letzter sollen die Fans im Hayward Field sehen, was der 30-Jährige aus Leverkusen wirklich drauf hat. Die beiden Olympiasieger von Tokio, Mutaz Essa Barshim aus Katar und Gianmarco Tamberi aus Italien, übersprangen jeweils 2,28 Meter - die Höhe, an der Przybylko gescheitert war.

© dpa
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