Das bringt der siebte Wettkampftag bei der Leichtathletik-WM

Einer der wenigen deutschen Medaillenkandidaten startet in die WM. In zwei weiteren Disziplinen wollen die deutschen Leichtathletinnen und -athleten zumindest mal ins Finale.
Einer der wenigen deutschen Medaillenhoffnungen in Eugene: Speerwerfer Julian Weber. © Oliver Weiken/dpa

Julian Weber gehört zu den deutschen Leichtathleten, die bei der WM für eine Medaille sorgen könnten. Für andere sind die Ziele nicht ganz so hoch.

Im Sprint über 200 Meter fehlt in der Nacht zum Freitag der 100-Meter-Weltmeister im Finale, aber die Gastgeber aus den USA stellen in Eugene dennoch den Favoriten.

Speerwurf, Männer:

Julian Weber ist einer der wenigen Medaillenkandidaten im deutschen Verband. Bei den Tokio-Spielen wurde der Mainzer im vorigen Sommer Vierter, in diesem Jahr kam er mit 89,54 Metern dicht an die 90-Meter-Marke heran. Außer ihm ist auch Andreas Hofmann in der Qualifikation am Start (2.05 Uhr MESZ/ZDF).

5000 Meter, Männer:

In der europäischen Bestenliste liegt Mohamed Mohumed mit 13:03,18 Minuten an zweiter Stelle, in Deutschland war nur Olympiasieger Dieter Baumann schneller - der hält seit 25 Jahren den deutschen Rekord mit 12:54,70 Minuten. Die 13-Minuten-Marke ist das nächste Ziel des jungen Dortmunders Mohumed, der bei der WM einen Platz unter den besten Acht als Ziel ausgegeben hat. In den Vorläufen (3.10 Uhr MESZ/ZDF) für Deutschland am Start sind auch Sam Parsons und Maximilian Thorwirth.

Dreisprung, Männer:

2016 wurde Max Heß in Amsterdam mit 17,20 Metern Europameister, von dieser Weite ist er in diesem Jahr noch ein gutes Stück entfernt. 16,65 Meter aus dem Juni stehen bislang in den Ergebnislisten, in der Qualifikation (3.20 Uhr MESZ/ZDF) braucht es für den Einzug ins Finale sicher mehr.

200 Meter, Frauen:

Über 100 Meter holte Shericka Jackson aus Jamaika Silber, auf der doppelt so langen Strecke ist sie nach den Leistungen im Halbfinale die klare Favoritin (4.35 Uhr MESZ/ZDF). Olympiasiegerin Elaine Thompson-Herah kam nicht in ihre Nähe. Auch 100-Meter-Weltmeisterin Shelly-Ann Fraser-Pryce war deutlich langsamer. Beide kommen ebenfalls aus Jamaika.

200 Meter, Männer:

Noah Lyles sieht wie der klare Favorit auf den WM-Titel aus. Vorlauf und Halbfinals dominierte der Amerikaner, von 100-Meter-Weltmeister Fred Kerley muss er keine Konkurrenz fürchten. Der hatte nach eigenen Angaben einen Krampf und verpasste die Qualifikation für das Finale (4.50 Uhr MESZ/ZDF).

© dpa
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