Neuer PSG-Trainer Galtier setzt auf Teamgeist

05.07.2022 Die Ansage des neuen PSG-Trainers Christophe Galtier an seine Mannschaft mit Weltklasse-Spielern ist unmissverständlich: Niemand ist wichtiger als die Gruppe, es geht um ein starkes Kollektiv.

Christophe Galtier (l), neuer Trainer von Paris Saint-Germain, und Nasser al-Khelaifi, Präsident des Vereins. © Thomas Padilla/AP/dpa

Beim französischen Fußball-Meister Paris Saint-Germain soll der neue Trainer Christophe Galtier die lange erhoffte Wende bringen und endlich internationale Titel gewinnen.

PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi stellte den 56-Jährigen bei einer Pressekonferenz im Prinzenpark-Stadion offiziell vor. Galtier trainierte zuletzt den Erstligisten OGC Nizza.

Der neue Trainer stimmte die Mannschaft auf absoluten Teamgeist ein. «Es wird keinen Spieler geben, der über der Mannschaft steht», sagte er. «Mein Ziel ist es, dass aus dieser Summe von Talenten eine große Mannschaft mit einer großen Stärke wird. Wenn es Spieler gibt, die aus diesem Rahmen herausfallen, werden sie aussortiert.»

«In erster Linie geht es darum, zu gewinnen»

Der Franzose hatte mit seinem letzten Club von der Côte d'Azur Tabellenplatz fünf in der Ligue 1 belegt. Nun soll er die Pariser Star-Truppe endlich zum Champions-League-Titel führen. «In erster Linie geht es darum, zu gewinnen», sagte Galtier.

Er habe jetzt «Spieler mit einem unglaublichen Niveau zur Verfügung». Alle Spieler müssten Teil eines gemeinsamen Projekts werden, ohne Kompromisse. Namentlich nannte der Trainer den Brasilianer Neymar und Kylian Mbappé. Auf Mbappé müsse nicht alle Verantwortung für das Ergebnis ruhen. «Er ist Spieler eines Kollektivs, was sehr stark sein muss.» Galtier kündigte an, den Kader verkleinern zu wollen. Es mache Spieler nicht glücklich, wenn sie am Ende praktisch nicht auf dem Platz stehen. Alle sollten in die Saison eingebunden sein.

Bei PSG folgt Galtier auf Mauricio Pochettino, der Anfang 2021 Nachfolger des deutschen Trainers Thomas Tuchel wurde. Der Vertrag von Pochettino wurde vorzeitig aufgelöst. Clubchef Al-Khelaifi sprach dem Argentinier seinen Dank aus. Zugleich betonte er erneut, dass der Verein nie mit dem früheren Real-Madrid-Coach Zinedine Zidane über ein Engagement als PSG-Trainer geredet habe.

© dpa

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