Barça muss eventuell noch mehr Clubrechte veräußern

06.08.2022 Der hoch verschuldete FC Barcelona muss eventuell noch mehr Clubrechte verkaufen, um millionenschwere Neuzugänge wie Weltfußballer Robert Lewandowski bei der spanischen Liga registrieren zu können.

Der FC Barcelona muss eventuell noch mehr Clubrechte veräußern. © Joan Monfort/AP/dpa

Ohne eine solche Anmeldung, die nur bei Einhaltung der finanziellen Fair-Play-Regeln möglich ist, dürften die Spieler in der am 12. August beginnenden Saison gar nicht erst auf den Rasen. «Wir haben daran gearbeitet, alle einzuschreiben», betonte Clubpräsident Joan Laporta. «Aber falls notwendig, werden wir erneut tätig werden», zitierte ihn die Zeitung «La Vanguardia».

Erst am 1. August hatte der katalanische Verein den Verkauf einer Beteiligung von 24,5 Prozent an der Barça Licensing and Merchandising (BLM) an das Unternehmen Socios für 100 Millionen Euro angekündigt. Zuvor hatte Barça schon insgesamt 25 Prozent der TV-Rechte für 25 Jahre an die Investmentfirma Sixth Street verkauft.

Der Verkauf weiterer Clubanteile könnte nötig sein

Ob der Verein mit diesen Verkäufen wirklich genug Geld eingenommen hat, um sich den Kader mit dem deutschen Nationaltorwart Marc-André ter Stegen sowie zahlreichen Verstärkungen leisten zu können, war indes unklar. Allein für den vom FC Bayern München gewechselten Lewandowski, für den Brasilianer Raphina (Leeds United) sowie für den Franzosen Jules Koundé vom FC Sevilla gab der Club in diesem Sommer insgesamt mindestens 150 Millionen Euro aus.

Genau diese Summe ist einem Bericht des spanischen Radiosenders Cope zufolge strittig und könnte den Verkauf weiteren Clubanteile notwendig machen. Denn Barça habe die Einnahmen aus dem Verkauf der TV-Rechte für 25 Jahre an Sixth Street gegenüber der Liga mit 667 Millionen Euro angegeben. Allerdings habe Sixth Street nur 517 Millionen gezahlt, die restlichen 150 Millionen habe Barça selbst beigesteuert, indem der Verein einer gemeinsam mit Sixth Street gegründeten Tochtergesellschaft die eigenen TV-Rechte ab 2048 verkauft habe. Die Liga wolle aber nur Einnahmen von 517 Millionen Euro akzeptieren.

Eine Anfrage beim FC Barcelona zu dem Cope-Bericht blieb zunächst unbeantwortet.

© dpa

Weitere News

Top News

People news

Kriminalität: Salman Rushdie nach Attacke auf dem Weg der Besserung

Fußball news

Zwist mit UEFA-Boss: Klopp: Hohe Belastung für Spieler führt gegen die Wand

People news

Schauspielerin: Nach Anne Heches Hirntod Geräte abgeschaltet

People news

Kriminalität: Sohn: Rushdies Humor trotz schwerer Verletzungen intakt

Auto news

Tipp: Reisen mit Hund im Auto: Nicht ohne Sicherung und gültige Papiere

Job & geld

Geld vom Staat: Förder-Reform: Das müssen Sie für Ihre Sanierung wissen

Internet news & surftipps

«Lohnfindungsprozess»: Verdi ruft Beschäftigte bei Amazon zum Streik auf

Internet news & surftipps

Unternehmen: Südkoreas Präsident begnadigt Samsung-Erbe

Empfehlungen der Redaktion

Fußball news

Spanischer Fußball: Barça verkauft mehr Clubvermögen und nimmt 100 Millionen ein

Fußball news

Primera División: Zeitung: Barça braucht 100 Millionen für Lewandowski & Co.

Fußball news

La Liga: Barça macht Kasse - Lewandowski und weitere Stars im Visier

Fußball news

Primera División: Barcelona verkauft Medienrechte für 207,5 Millionen Euro

Fußball news

Kritik von Bayern-Trainer: Barça-Boss contra Nagelsmann: «Um die eigenen Dinge kümmern»

Fußball news

La Liga: Medien: De Jong will gegen Barça-Willen bleiben

Regional bayern

Fußball: Barça-Boss kontert Kritik: «Um die eigenen Dinge kümmern»

Fußball news

Transfers: Millionen-Deals ebnen Weg für Lewandowski & Co. bei Barça