Spanischer Nationalcoach: De la Fuente beerbt Luis Enrique

Luis Enrique wollte in Ruhe entscheiden, ob er weiter macht beim Ex-Weltmeister. Jetzt hat der Verband entschieden: Ohne ihn geht Spanien den Weg Richtung EM 2024 in Deutschland.
Ist nicht mehr Nationaltrainer Spaniens: Luis Enrique. © Tom Weller/dpa

Luis Enrique darf nach dem frühen WM-Aus in Katar nicht als Nationaltrainer von Spanien weitermachen - sein Nachfolger ist der bisherige U21-Coach Luis de la Fuente.

Dies gab der spanische Fußball-Verband RFEF bekannt. «Sowohl Präsident Luis Rubiales als auch Sportdirektor José Francisco Molina haben dem Trainer diese Entscheidung mitgeteilt», heißt es in einer Presseerklärung. Wenige Minuten später gab der Verband dann auch den neuen Chefcoach bekannt. 

Luis Enrique war bei der Weltmeisterschaft im Achtelfinale mit dem Titelkandidaten Spanien im Elfmeterschießen an Marokko gescheitert. Man wolle ein neues Projekt starten, schrieb der Verband, mit dem Ziel, die unter Luis Enrique und seinem Trainerstab erreichten Fortschritte  weiter auszubauen. Der frühere Nationalspieler, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft, hatte das Amt 2018 angetreten. 2019 pausierte er mehrere Monate, nachdem seine Tochter Xana an Krebs erkrankte und mit neun Jahren starb. Bei der EM 2021 erreichte er mit La Roja das Halbfinale.

Ausdrücklich lobte die RFEF Luis Enrique für seine Arbeit: «Dem asturischen Trainer ist es mit seinem Antritt 2018 gelungen, der Auswahl durch eine tief greifende Erneuerung neue Impulse zu geben, der einen Generationswechsel in der Mannschaft und im spanischen Fußball ermöglicht hat.»

Der Ernennung von de la Fuente muss der Verbandsvorstand am Montag noch zustimmen. Der heute 61-Jährige hatte den spanischen Nachwuchs 2019 in Italien nach einem 2:1-Sieg im Endspiel gegen Deutschland zum U21-Europameister gekürt. Zudem holte er bei den Olympischen Spielen in Tokio Silber mit seiner Mannschaft, die das Finale erst nach Verlängerung gegen Brasilien verlor. 

De la Fuente soll nun La Roja zur EM 2024 in Deutschland führen, in der Qualifikation hat er es mit Schottland, Norwegen, Zypern und Georgien zu tun. Die Auswahl mit den Barcelona-Jungstars Gavi (18) und Pedri (20), die der neue Coach bestens kennt, gilt trotz der WM-Enttäuschung als Team mit großer Perspektive.  

© dpa
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