Leverkusen im Viertelfinale gegen Saint-Gilloise

Die großen Gegner Manchester United, Juventus Turin und FC Sevilla bleiben Leverkusen erspart. Im Viertelfinale der Europa League trifft Bayer auf den unangenehmen Neuling Saint-Gilloise.
Bayer Leverkusen trifft im Viertelfinale der Europa League auf Union Saint-Gilloise. © Marton Monus/dpa

Bayer Leverkusen trifft im Viertelfinale der Europa League auf den belgischen Europacup-Neuling Union Saint-Gilloise. Das ergab die Auslosung in der Zentrale der UEFA im schweizerischen Nyon.

Die Werkself tritt dabei am 13. April zunächst in der heimischen BayArena an. Das Rückspiel findet am 20. April in Belgien statt. «Sie sind ein unangenehmer Gegner. Wir müssen wie gegen Ferencvaros wieder sehr fokussiert und konzentriert auftreten und Fehler vermeiden. Gelingt uns das, haben wir gute Chancen», sagte Trainer Xabi Alonso in Budapest kurz vor dem Rückflug nach Deutschland.

Saint-Gilloise hatte im Achtelfinale Union Berlin (3:3, 3:0) ausgeschaltet, Leverkusen hatte sich mit zwei 2:0-Siegen gegen den Ferencvaros Budapest durchgesetzt. «Das ist ein Topgegner, was man schon gegen Union gesehen hat. Wir freuen uns, dass wir erst das Heimspiel haben», sagte Leverkusens Sportgeschäftsführer Simon Rolfes. Würde Bayer die Runde der besten vier Teams (11. und 18. Mai) erreichen, wäre der Sieger des Viertelfinals zwischen Feyenoord Rotterdam und AS Rom der Gegner - und das zunächst auswärts.

Leverkusen wird damit frühestens im Finale am 31. Mai in der Puskas Arena in Budapest auf einen der ganz Großen treffen. Denn in den weiteren Viertelfinals kommt es zu den Top-Duellen zwischen Manchester United und Rekordsieger FC Sevilla sowie Juventus Turin und Sporting Lissabon. «Wenn es Richtung Finale geht, kann man gegen jeden spielen. Der Fokus richtet sich aber bei uns nur auf die nächste Runde», sagte Rolfes.

An der Qualität des Europapokal-Neulings Saint-Gilloise ließ Rolfes keinen Zweifel. «Sie haben viermal gegen Union gespielt und nur einmal verloren. Wir haben es schon beim FC Brügge gesehen, die Erster unserer Gruppe waren: Die belgische Liga ist gut», sagte er.

© dpa
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