Regensburgs Elfmeter-Held: Stojanovic-Trick mit Trinkflasche

Dejan Stojanovic hält zwei Elfmeter. Dadurch wirft der SSV Jahn Regensburg den 1. FC Köln aus dem DFB-Pokal. Ein Trick hilft dem neuen Torwart des Zweitliga-Tabellenführers.
Regensburgs Dejan Stojanovic (l-r), Nicklas Shipnoski, Jan Elvedi und Benedikt Gimber feiern den Sieg im Elfmeterschießen. © Matthias Balk/dpa

Die Strafstoß-Spezialisten vom SSV Jahn Regensburg haben einen neuen Elfmeter-Helden. Keeper Dejan Stojanovic ließ den Kölnern Julian Chabot und Kingsley Ehizibue bei der Entscheidung vom Punkt keine Chance - dadurch überstanden die Oberpfälzer die erste Runde im DFB-Pokal.

«Jeder Tormann träumt davon, ein Held zu werden. Heute ging es auf», sagte Matchwinner Stojanovic, der vom FC Middlesbrough zuletzt an den FC Ingolstadt ausgeliehen war und im Sommer von den Regensburgern fest verpflichtet wurde.

Der Österreicher bedankte sich bei Torwarttrainer Ronny Zeiß für dessen Tipps - und hatte die Schützen der Kölner auch noch auf seine Trinkflasche geklebt. «Heute ist es gut gegangen. Ich hoffe, dass es auch in Zukunft so bleibt», sagte Stojanovic lachend.

Selimegovic: «Moment genießen und weiterarbeiten»

Die Regensburger erinnerten beim 4:3 im Elfmeterschießen an ihre herausragende Pokalsaison 2020/21. Damals hatten sie ihre ersten drei Partien erst vom Punkt entschieden - darunter auch das Achtelfinale gegen den 1. FC Köln -, ehe im Viertelfinale Endstation war.

Damals stand Alex Meyer im Tor, der mittlerweile zweiter Mann bei Borussia Dortmund ist, und parierte reihenweise Strafstöße. «Tatsächlich ist es im Scouting ganz hinten auf der Liste», meinte Jahn-Coach Mersad Selimbegovic zum Anforderungsprofil an Regensburger Torhüter. «Viel wichtiger sind die anderen Dinge.»

Reaktionsschnelligkeit und Antizipation schaden aber natürlich nicht. «Ich würde auch lieber mal ohne Elfmeter weiterkommen», meinte Selimbegovic grinsend und war «sehr stolz» auf seine Mannschaft. Die Regensburger stehen ja nicht nur in der zweiten Runde des DFB-Pokals, sondern sind auch Tabellenführer der 2. Liga. Man solle den «Moment genießen und weiterarbeiten», empfahl Selimbegovic.

© dpa
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